Heimische Kräfte nicht qualifiziert genug: „Oppositionspolitiker“ kommt auf Mangelberufsliste


v.l.: Depositphotos (2x), SPÖ, Thomas Topf, Mike Ranz/Bildagentur Zolles

Die kürzlich beschlossene Reform der Rot-Weiß-Rot-Card sorgt für Irritationen: Auf der Liste der 45 Mangelberufe befinden sich auch Oppositionspolitiker. Die Maßnahme zeigt: Der Fachkräftemangel hat dramatische Auswüchse angenommen.

Die Mangelberufsliste erleichtert es qualifizierten ausländischen Arbeitnehmern, in Österreich beruflich tätig zu werden. Darauf finden sich neben naheliegenden Jobs wie Kellner, Spengler, Sozialministerin, Rapid-Trainer, ÖSV-Adler oder prominenter Dancing-Stars-Teilnehmer neuerdings auch Oppositions-Politiker.

Mit gutem Grund: Heimische Oppositionskräfte gelten als arbeitsunwillig und dünnhäutig, fallen häufig durch Mobbing und sexuelle Übergriffe am Arbeitsplatz auf, oder bevorzugen lukrativere Tätigkeiten in Glücksspiel-Konzernen.

Über die Rot-Weiß-Rot-Card will die Regierung nun gezielt hochqualifizierte Oppositionelle aus Russland und China anwerben.

Opposition gespalten

Seitens der SPÖ gibt es noch keine Reaktion. Pamela Rendi-Wagner muss für ihre Stellungnahme noch eine gemeinsame Linie zwischen den siebzehn verfeindeten Parteifraktionen vorsichtig austarieren. Ihr Sprecher geht davon aus, dass ihre Stellungnahme dann parallel mit dem neuen Parteiprogramm bei der Eröffnung des Krankenhaus Nord in zwölf Jahren bekanntgegeben wird.

Die NEOS wollen der Mangelberufsliste zustimmen, sofern Sepp Schellhorn ein unterbezahlter ungarischer Koch und Beate Meinl-Reisinger ein tschechisches Kindermädchen zugesichert werden.

Die Tagespresse wollte auch eine Stellungnahme aus dem Büro der Liste Pilz einholen. Die Partei scheint jedoch verzogen zu sein. Die Räumlichkeiten sind derzeit an eine verschlossene Sekte vermietet, die unter dem Namen „JETZT“ neue, leichtgläubige Anhänger zu rekrutieren versucht.


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Christine

😄😄😄👍

Wieder Ironie? – „Abo

kann man sich schenken.“

Dås kånnst da schenkn!*
* Bedeutung?! Hehe!

Ein Tag Jahrespresse AB € 26?

Ab?

36 €uronen

sind dafür zu veranschlagen.
Ist ja schon fast wie eine Kirchenbeitragssteuer. Mit dem Unterschied, dass der Tagespresse noch keine Verbindungen zur Mafia nachgewiesen worden sind. Noch nicht!

Crashchris

Ja, ja, die Österreicher sind eindeutig viel zu sensibel und zu allem Schmerz, großteils offensichtlich, geistig minderbemittelt. So braucht es demutsvolle, robuste Leute, die es schaffen, das zu geringem Lohn natürlich, den Kochlöffel zu schwingen, lästige Kunden mental gefasst zu ertragen und als Speisenträger mit einem Lächeln auf den Lippen durch übervolle Lokale zu gurken. Das, natürlich ohne Trinkgeld bzw., sollte man ihnen eines gönnen, haben sie dieses natürlich subito in Richtung Chef zu senden. So wie es ja beim M-Preis, beim Hofer derzeit wohl ist, dass die eifrige Kassa-Dame, der man gewogen ist, somit ihr ein paar Cent vergönnt,… Mehr »

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