„Hab ihn so gern“: Stalker schleicht in Wohnung von Kurz und legt sich ins Bett


Depositphotos, FPÖ, Montage

Es ist der Albtraum jedes Politikers: Ein offenbar verwirrter Psycho-Stalker drang heute Nacht in die Wohnung von ÖVP-Chef Sebastian Kurz ein, legte sich neben ihn ins Bett und filmte sich sogar dabei. Die Polizei konnte den Verdächtigen festnehmen.

Großalarm gab es heute Nacht für die Polizei in Meidling im Waldviertel. Ein deutscher Staatsbürger drang bis ins Schlafzimmer von Kurz ein und kuschelte sich an ihn. Dem Ex-Kanzler gelang die Flucht. Der Verdächtige konnte alle Personenschützer umgehen, indem er offenbar mit einem Paragleiter am Dach landete.

„Ich hab ihn so gern. Wenn Gernhaben schon ein Verbrechen ist, dann bin ich schuldig“, erklärte Norbert H. den Polizisten sein Motiv. „Ich hab mich nur als großes Löffelchen hinter ihn gelegt, weil ich wollte, dass der Sebastian nicht nach links kippt und im Schlaf aus seinem Betti auf’s Kopfi fällt.“

Bizarre Onlinewelt

Erste Recherchen zeigen: Der kauzige Psychopath Norbert H. verkehrt in einer bizarren Onlinewelt. Für YouTube filmte er sich selbst bei einer abstrusen Paartherapie mit seinem Fantasiefreund. In einem anderen Video verscheucht er in einer Bar rasend vor Eifersucht eine Frau, die mit Kurz flirtet.

„Einen Stalking-Fall mit einem so hohen Aufwand hab ich noch nie erlebt“, sagt die Verhaltenstherapeutin Irina Pschill. „Norbert H. ist der Archetyp des verstoßenen Partners. Er hat seine Zurückweisung nicht verkraftet, schlüpft in die drängend-werbende Rolle und will um jeden Preis eine erneute Beziehung mit diesem Opfer Kurz erzwingen.“

Nachbarn fassungslos

In Norbert H.’s Wohnort Pinkafeld ist man fassungslos. „Der Norbi hat immer so nett gegrüßt, er hat uns sogar so kleine Norbeeren geschenkt. Dass der einmal sowas macht, ein Wahnsinn. Da haben sich mein Mann Klausi und ich echt gewundert, was alles geht“, sagt Nachbarin Ursula K., 78, und schüttelt den Kopf.

Gemeinsame Vergangenheit

Kurz kennt den Mann offenbar persönlich, ab Dezember 2017 gab es sogar eine Art Partnerschaft. „Er hat wohl geglaubt, das ist was Ernstes. In Wirklichkeit bedeutet er mir nichts, ich hab ihn nur ausgenutzt“, erzählt Kurz.

Der Ex-Kanzler ist immer noch geschockt. „Ich würde jetzt gern mit meinem Gesicht und meinen Händen das menschliche Grundgefühl ‚Angst‘ darstellen, aber meine Berater schlafen leider noch, das holen wir dann alles morgen bei der Pressekonferenz nach.“


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Schopenhauer

Geniale Analyse und nicht ein falsches Wort.
Tagespresse „you never sease to amaze…“

schoan

cease…

Schopenhauer

Dankeschön, war noch nicht topfit.

Luschenbuschen

„Meidling im Waldviertel“ 😂

ampf

Einfach G R OS S artig!
Schlichtweg genial.
Jedes Zitat eines Textteiles würde nur den Rest des Textes entwerten.

Der Industriehure ihren

Jack the Ripper!

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