Ein angeblicher Rahmen von Jean-Michel Basquiat entpuppte sich als Fälschung des Künstlers André Heller. Das Wiener Genie zeigt sich nun großzügig. Als Wiedergutmachung stellt Heller die weltbekannte Statue „David“ von Michelangelo gegen eine kleine Bearbeitungsgebühr ab sofort der Albertina zur Verfügung.
WIEN – Ist es wieder nur „ein kindischer Streich“, oder eine dreiste Fälschung? „Nein, der ist echt“, sagt Heller bestimmt, bindet sich seinen Schal aus Wollhaaren der Tibetantilope um, hängt sich seinen Tote Bag aus Zebraprostata-Leder über die Schulter und schlüpft in seine Elefantenvorhaut-Mokassins aus Mosambik. Er verlässt seine Wohnung, die er mit afrikanischen Leihgaben aus dem British Museum eingerichtet hat. Aus seiner Hosentasche baumelt seine Spende an die Albertina: Michelangelos „David“.



Wie kann man denn einen Inhaber eines SPÖ Parteibuchs für solch einen künstlerische intervention kritisieren?
Der Grund der obigen Einklammerung ist der, dass nach und nach die Nasenhaare André Hellers mit denen des Schals eine nicht mehr lösbare Verbindung eingingen und so ein Gesamtkunstwerk entstanden ist.
Und sind sie nicht in meinem Kopf, dann sind sie nirgendwo!
…
Die Wirklichkeit, die Wirklichkeit trägt wirklich ein
Forellenkleid und dreht sich stumm –
Und dreht sich stumm nach anderen Wirklichkeiten um!
Andre Heller
https://www.youtube.com/watch....
(Bei 0:20 gibt es sogar Blackfacing. Wenn DAS der Falter erst sieht!)