Größtes Land der Welt opfert junge Männer, um noch 0,31 Prozent größer zu werden


In einem überaus logischen Schritt entschied Wladimir Putin, Präsident des flächenmäßig größten Landes der Erde, das außerdem an starkem Bevölkerungsschwund leidet, noch mehr seiner jungen Menschen zu opfern. Er hofft, dadurch die Landesfläche Russlands um 0,31 Prozent zu vergrößern.

MOSKAU –  Putin sitzt am Ende seines langen Tischs. Sein großer Traum, irgendwann einmal über 0,31 Prozent mehr Fläche herrschen zu dürfen, ist in Gefahr. Der Donbas, sonst so nah, scheint heute besonders fern. Putin wirkt geknickt. Nicht einmal die neuesten Fotos von zerbombten ukrainischen Wohnhäusern können ihn heute aufheitern. 

Frustriert wirft er zwei Generäle aus dem Fenster. „Größe ist wichtig! Größe ist alles! Eine stolze Nation und ein starker Führer MÜSSEN groß sein!“, schreit der mächtige 1,70 Meter große Hüne Putin. Um Stärke zu demonstrieren, stellt er sich auf die Zehenspitzen und macht sich erneut um 0,31 Prozent größer. 

Putin starrt seine Minister an: „Ok, wir haben einen völlig sinnlosen Krieg gestartet, der jetzt zum Fiasko wird. Hat wer eine Idee? Was schaut ihr mich an? Ich bin nur eine Marionette Putins, ihr seid die Experten!“

Ein General unterbricht das lange Schweigen. „Wie… wie wär’s, wenn wir die Bevölkerung jetzt massenhaft bewaffnen und ihnen einen triftigen Grund geben, uns zu hassen? Hat 1917 auch perfekt funktioniert.“ Putin lächelt, das ist es.

Rede an Nation

Kurz darauf richtet er sich in der TV-Sendung „Neues von der dreitägigen Militäroperation“ an die Bevölkerung: „Liebe Landsleute! Die Operation läuft super, alles exakt nach Plan, wir stehen bald vor Paris und nur 20 unserer Soldaten haben ein paar eingerissene Fingernägel erlitten, mehr nicht. Ach ja, bevor ich’s vergesse, ähm, wir brauchen weitere 300.000 Soldaten, nur übers Wochenende. Wir da oben würden ja unsere eigenen Kinder schicken, aber die sind alle total beschäftigt, leider, mit Yacht putzen und Ballett tanzen und so. Danke euch!“

Im Anschluss an die Live-Sendung spielt der TV-Sender mehrere Softporno-Filme. „Die Bevölkerung muss animiert werden, neuen Nachwuchs zu zeugen, wir brauchen Material für die Angriffe auf Japan 2028 und die USA 2031“, lächelt Putin und legt eine VHS-Kassette von „Emmanuelle – Die Schule der Lust“ ein.

Mobilmachung startet

„Wir haben keine jungen Männer mehr“, seufzt die Kartoffelbäuerin Ekatarina, als ein General neue Soldaten in ihrem Dorf abholen will. Viele sind schon vor Jahren ausgewandert, andere sitzen wegen Kritik an Putin im Gefängnis, der Großteil liegt am Friedhof, denn die Lebenserwartung bei Männern liegt in Russland aufgrund des schweren Alkoholkonsums inzwischen bei nur noch 62,3 Monaten.

Der General ist verzweifelt: „Wurscht, wir nehmen alles, Pferde, Hühner, Autos. Uniform anziehen und ab an die Front!“ Der General begutachtet die 73-jährige Oma, dann malt er ihr einen Schnurrbart auf und schickt sie ebenfalls in den Donbass. „Waffen haben wir keine, aber es liegen eh genug Steine rum auf den Äckern, Gott schütze Sie!“

Blatt wendet sich

Zurück im Kreml. Putin spürt: Alles wendet sich zu seinen Gunsten. Zur Feier des Tages befiehlt er einen Angriff mit Marschflugkörpern, die genauso viel kosten wie eine neue Kanalisation und Schulen für 20 unterentwickelte sibirische Dörfer. Die Marschflugkörper werden abgefangen, Putin lächelt gezwungen: „Läuft!“

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Den ganzen Irrsinn auf den Punkt gebracht – Chapeau!!!

Ich lach ja sonst laut und hemmungslos über eure Artikel, aber heute blieb es mir irgendwie im Hals stecken…

liebe TagespressemacherInnen. Traut euch ruhig, euch über uns selbst, die wir mit unserer grenzenlosen Gier nach Rohstoffen solche Figuren finanzieren, lustig zu machen.

TagespressemacherInnen – oder vllt doch lieber Tagespressemachende?
Das kommt auf jeden Fall auf die Liste meiner favoritären Gender-Wortkreationen!

Es sind immer Männer mit schwacher Persönlichkeit und großen Minderwertigkeitskomplexen, die die Welt zerstören. Schade, dass sie nicht rechtzeitig abgetrieben wurden.

Es wäre ein Größenvergleich zwischen Vladolf und Herpferd sehr interessant … immerhin leiden beide am selben Kleinwuchssyndrom.

Zunächst einmal: Wer Menschen anhand ihrer Körpergröße be- und verurteilt, ist geistig unterentwickelt! Ja, man kann Menschen anhand ihres Charakters beurteilen, aber nicht anhand ihrer Körpergröße!
Aber zu deiner Information, Hitler war 1,75 m groß, Kickl 1,72 m, Putin 1,70 m, Selenskyj 1,70 m, Scholz 1,70 m und Macron 1,73 m. So gesehen sind auch Selenskyj und Scholz und Macron „minderwertig“, wenn man es anhand der reinen Körpergröße festmacht!

Danke für den interessanten Input

Trotz der negativen Bewertung die Sie und jetzt auch vermutlich ich erhalten werde, Sie haben natürlich recht.
Die Letzten, die Menschen vermessen haben und dann aufgrund der Messergebnisse als minderwertig bezeichnet haben, sind immer noch erinnerlich.
Die einseitige Intoleranz der Tagespresseleser ist schon evident.

Zwerge aller Länder vereinigt euch😄

Ah ein Fanboy … und die Größe vom original Putler schön griffbereit … Vielleicht sollten Sie sich mal ‚Der große Diktator‘ ansehn … spoiler, es geht hier nicht um einen 2,35m großen Riesen …

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