Irgendwelche Zahlen: So wichtig ist Datenjournalismus


Datenjournalisten bezeichnen Datenjournalismus als unverzichtbar. Die zahlengetriebene Berichterstattung ist in Österreich noch neu. Was hat es mit Datenjournalismus wirklich auf sich? Diese Visualisierungen geben darüber Aufschluss.

Journalisten von DerStandard.at verglichen im Jahr 2018 Daten zu Asylwerbern in Lehre mit Bissattacken von Kampfhunden auf Babys. Sie speisten die Zahlen in ein System ein und klickten irgendwelche Buttons an. Heraus kam diese bemerkenswerte Grafik:

Was sagen uns diese Kurven? Niemand kann auf diese Frage eine Antwort geben. Doch ein Redakteur ist sicher: „Was auch immer es bedeutet, es muss stimmen weil es ist durch Daten belegbar.“

Datenjournalismus beeinflusst mittlerweile sogar die Politik. Eine monatelange Recherche der Universität Wien analysierte einen Zusammenhang zwischen Rücktritten von österreichischen Politikern nach Skandalen und Verwaltungsreformen der letzten 50 Jahre.

Das verblüffende Ergebnis: Sowohl Anzahl als auch Zeitpunkt der Ereignisse glichen sich komplett.

Datenjournalismus bringt auch unangenehme Wahrheiten zutage. Datenjournalisten von Krone.at sorgten mit dieser explosiven Grafik vergangene Woche für hitzige Debatten:

„Wen diese Grafik nicht wütend macht, der ist kein Österreicher“, erklärt dazu Krone.at-Chefredakteur Richard Schmitt. Stellungnahmen von linken Politikern gab es bis Redaktionsschluss noch keine – offenbar, um die Grafik totzuschweigen.

Datenjournalismus wirbelt jetzt sogar die Weltpolitik auf. Ein Team aus Statistikern der New York Times stellte sich die Frage: Was passiert, wenn man alle Länder dieser Welt auf einer Grafik nach ihrer geografischen Position anordnet? Ihr verblüffendes Ergebnis:

Einige deutliche Erkenntnisse lassen sich aus dieser Grafik ablesen. So sind Alaska und Sibirien die am weitesten voneinander entfernten Punkte auf der Welt. Außerdem sehen sich Afrika und Südamerika sehr ähnlich. Die Journalisten vermuten, dass sie womöglich noch vor einigen Jahren zusammengehört haben. Auch auf den Nahost- sowie den Ukrainekonflikt geben die Forscher eine sehr einfache Lösung: Israel müsste einfach mit der Ukraine ausgetauscht werden.


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Wichtiger ist Detailjournalismus:

Herkunft und Familie
Die Großmutter von Sebastian Kurz, Magdalena Müller, ist eine Donauschwäbin aus der Vojvodina. Sie wurde am 29. November 1928 in Temerin, in der Batschka-Region, geboren. Damals zählte die Stadt zum ehemaligen Königreich Jugoslawien, dem heutigen Serbien. Ende 1944 ist sie mit ihrer Familie vor den jugoslawischen Partisanen geflüchtet.

Die Familie hat sich im niederösterreichischen Zogelsdorf angesiedelt, wo Magdalena den dortigen Landwirt Alois Dehler heiratete.[2][3]

Herkunft und Familie
Die Familie von Straches Vater stammte aus Reichenberg im böhmischen Sudetenland (heute Tschechien). Die Urgroßeltern studierten zunächst an der Universität Prag. Sie wurden nach seinen Angaben von dort vertrieben und flüchteten nach Wien.

WB

Ja, hätte man die Balkanroute nur bereits vor 88 Jahren geschlossen…

Hätte nichts genützt:

Die ÖVP (CS) hatte schon 1920 die Finger im Spiel. Es ist wohl die beständigste Partei, die die Österreicher penetriert:

ht
tps://d
e.wik
ipe
dia.o
rg/wi
ki/Nationalratswahl_in_Österreich_1920

Nachtpresse

„88“ sagt man nicht !

Is wie heit:

Wen se daham nit hobn wolln, vatreibn se zu uns.

Kloser

Ee klar alle Ausladender

Eure Versicherungstante:

Ich bin der/die Peter Hartz des Ösireiches. Wir machen, weil wir dumm sind, denen alles nach und schaffen uns den Pseudovorteil, der sobald verloren geht, wenn es auch andere tun. Da wir die ersten Nachmacher sind, gehen wir davon aus, dass es weitere geistlose Nachmacher geben wird. Wir in der FPÖ lieben das. Unser Boss, der selbst einer Flüchtlingsfamilie entstammt, wie sein Chef, der Kanzler, übrigens auch, liebt es zusehen zu können, wie ALLE Bürger der EU jährlich, es ist ja ein langer Prozess, der da läuft, der solchen Taten nachwirkt, immer mehr zu Hyperverlierern werden, wie ein staatliches Gefüge… Mehr »

Soviel zu den kriminellen Asylwerbern aus

Österreich; immerhin habe Strolchi & Furz irgendwie die Staatsbürgerschaft erschlichen.

Johann

😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂

hfb

Boah! Hab gar nicht gewusst, dass die Nordküste Grönland so geradlinig verläuft. Wie mit dem Lineal gezogen.

Aber das ist eine Grenze:

Die Grenze des Wissens eines Volkes:

ht
tps://w
ww.yout
ube.co
m/watch?v=Rk6I9gXwack&feature=youtu.be&t=671

Kerstin Klemens

Ja, es wird uns nie mehr besser gehen. Weil wie willst du das genügend Bürgern verklickern?
No chance!

Das ist der Nachteil, wenn man in einer Zeit geb

oren wird, in der alle das Maul halten.

Gregor Gysi hat

nicht umsonst geklagt, das ihn die Jugend zu brav geworden sei. Die brave Gesellschaft verliert — IMMER. Und seit unsere Eltern zu bequem geworden sind, etwas voran zu bringen, geht es nur noch abwärts. Es ist ein Zeichen total verblödeter Bürger.

Wo siehst du

in Grönland eine Grenze?

Du solltest dich mal mit einigen,

vielleicht auch älteren Atlanten, hin setzen und die Grenzzüge der USA nachverfolgen!

Michael Metzermeister

Unsere Brausewahrheiten werden wie immer verschwiegen!

Brausewahrheiten?

Lila Pause,

roda Brause?

So war’s gemeint:

Lila Pause, rosa Brause?

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