Frittieröl zeigt keine Wirkung: Österreich bricht Impfstoffentwicklung ab

Schwerer Rückschlag im globalen Kampf gegen die Pandemie: Ein österreichischer Impfstoff zeigt in einer Phase-III-Studie nur enttäuschende Resultate. Das injizierte Frittieröl bietet keinen signifikant besseren Schutz vor Corona als ein Placebo. Der Hersteller stellt die Entwicklung daher ein.

GRAZ – Große Hoffnungen setzte man zuletzt in das vermeintliche Wundermittel aus Raps. Schon seit Jahren wird es in Österreich kontrolliert erhitzt, um damit gefährliche Krankheiten wie Stress, Depression, innere Leere und ein ordentliches Blutbild zu behandeln. „Wieso also nicht auch Corona“, erklärte erst im Mai der Vizekanzler und bekannte Frittieröl-Sommelier Werner Kogler, während er Aktien von Mazola und Rapso mit Dreifach-Hebel kaufte.