Politik

Freut sich über 60-Stunden-Woche: Arbeiter hat endlich mehr Zeit, um zu arbeiten

Depositphotos, KTM AG, Montage

Große Freude für Ludwig T. (45) aus Oberösterreich. Dank der 60-Stunden-Woche, auf die sich Schwarz-Blau gestern geeinigt hat, hat der Arbeiter endlich mehr Zeit, um zu arbeiten. Für den Monteur, der in einem KTM-Werk Motorräder zusammenschraubt, hat sich seine Stimme für die FPÖ damit binnen weniger Wochen bezahlt gemacht.

„Ich bin zu meinem Chef gegangen, um eine flexible Lösung für mich zu verhandeln“, erzählt Ludwig T. „Mein Wunsch war es, endlich mehr Zeit zu haben, um zu arbeiten. Ich hätte mir nie träumen lassen, dass dieser Wunsch jetzt endlich in Erfüllung geht und ich noch höhere Gewinne für meinen Chef erwirtschaften darf. Danke HC Strache und Sebastian Kurz“, so T. mit Freudentränen in den Augen.

Österreich zuerst

FPÖ und ÖVP bejubeln ihren Beschluss. Vor allem Strache ist froh, dass er sein Wahlversprechen einhalten konnte: „Liebe Österreicher, ich habe euch versprochen: Mit einem HC an der Macht gibt es endlich wieder mehr Arbeit im Land!“

Die FPÖ-Wähler jedenfalls zeigen sich zufrieden und freuen sich, dass Strache nun endlich auch Politik für den kleinen, einfachen Industriellen von der Straße macht.

Weitere Maßnahmen geplant

Die schwarz-blauen Verhandler planen unterdessen bereits weitere Verbesserungen am Arbeitsmarkt. Das 13. und 14. Gehalt sollen schon bald auf „freiwilliger Auszahlung“ basieren. Auch in puncto Urlaub gibt es Änderungen. „Die Urlaubszeit soll an die Arbeitszeit gekoppelt werden“, erklärt Kurz. „Das heißt 60 Stunden Urlaub pro Jahr. Natürlich darf man sich aber auch freiwillig und je nach Bedarf ein bisschen Arbeit mitnehmen.“

11 Kommentare

11 Comments

  1. *Experte*

    08.12.2017 um 23:16

    60-Stundenwoche na und? Wie heißt’s in der Werbung? Wenn i nua aufhearn kennt.

  2. Norbert

    08.12.2017 um 16:33

    Feiner Artikel, schade nur daß sich VORHER kaum jemand für die bereits Betroffenen (Rettungsdienst, Polizei, Pflegepersonal, Ärzte, Sicherheitsdienst ….) stark gemacht hat.

  3. Peter Hofmueller

    08.12.2017 um 10:19

    “ Wir schaffen das“……

  4. Klaus Eisenberger

    07.12.2017 um 16:44

    Endlich wieder ein guter Artikel nachdem die Tagepresse in den vergangenen Wochen stark nachgelassen hat.

  5. Karl Kammerhofer

    07.12.2017 um 16:25

    Geil, endlich mehr Arbeit für auch unsere aller treuesten FP Wähler!
    Die Direkte Demokratie wird dann gleich noch besser werden. Du wirst das schon sehen – und merken. Aber schön, dass ich das mit meinen 76 Jahren noch erleben durfte. Herzlichst Karl aus Gmunden

  6. Doc Farmwell

    07.12.2017 um 16:23

    Wieso 60 Stunden ?
    12×7=84

    und Häupl muss jetzt bis Donnerstag Mittags arbeiten
    👍

  7. foul

    07.12.2017 um 15:53

    Nach diesen Jubelmeldungen der Großunternehmungen, den Steuerbefreiungen für diese, kann man den Schöpfern schon noch was wegnehmen, das hebt den Gewinn
    den man dann steuerfrei in die Karibik schiebt Passiert eh nix, sie decken nur einen kleinen Prozentsatz auf, gestraft wirst auch nicht, wie man vom
    KTM Mann lesen konnte !

  8. Johnny B. Goode

    07.12.2017 um 15:16

    Die FPÖVP hat ihre Pläne nun modifizert: Den 13. und 14. Gehalt zahlen hinfort die Arbeiter an die Firma.

  9. Joesi

    07.12.2017 um 13:42

    supergeiler Sarkasmus! Allerdings ein kleiner Hinweis: das 13. und 14. Gehalt war immer schon „freiwillig“. Es gibt keinen gesetzlichen Anspruch darauf, sofern es nicht im Kollektivvertrag festgehalten wurde.

    • Helmut Wolff

      09.12.2017 um 07:51

      Wenigstens einer, der das weiß…

    • hm

      11.12.2017 um 12:17

      … na dann führt das Abschaffen der Pflichtmitgliedschaft ja direkt zum Erfolg …

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