Freiheitspreis für Kurz nur Anfang: Blümel gewinnt Känguru der Mathematik


Kurz und Blümel freuen sich
Georges Schneider / picturedesk.com

Der Preisregen für die ÖVP geht weiter: Nachdem Bundeskanzler Sebastian Kurz gestern völlig verdient den Freiheitspreis der Medien erhielt, gewann Gernot „Kasparow“ Blümel heute sensationell das Känguru der Mathematik. Der renommierte Preis wird schon heute verliehen.

WIEN – „Ich habe nicht damit gerechnet“, so ein sichtlich gerührter Gernot Blümel, der von seiner Volksschullehrerin Renate als ersten Preis eine Taschentuchbox von Tempo überreicht bekommt. 

In ihrer Begründung würdigt die Jury, bestehend aus Volksschullehrerin Renate, Schulwart Gerhard und Flötenlehrerin Gerti, Blümels Verdienste auf dem Gebiet der surrealen Budget-Arithmetik, die die Grenzen der bisher bekannten Mathematik ins unermessliche verschiebt.

Die Laudatio hält heute niemand geringerer als er selbst. „Ich kann mich noch gut erinnern, als der Gernot als kleines Kind immer in seinem Zimmer gesessen ist und Gleichung um Gleichung gelöst hat, während seine Schulkameraden draußen gespielt haben“, so Gernot Blümel, der sich danach selbst die Hand schüttelt und auf die Schulter klopft. „Aua, nicht so fest, Gernot“, beklagt er sich.

Mentor zufrieden

Stolz ist auch sein Mentor, der Nachhilfelehrer Christian Pilnacek: „Man vorbereitet sich nicht für die Schule, sondern für das Leben.“ Dann entschuldigt er sich: „Sorry, ich muss weiter. Ich nutze meine Suspendierung, um endlich eine Fremdsprache zu lernen und gemache daher jetzt einen Deutschkurs, wer vorbereitet mich auf die Vokabelprüfung?“

Dopingvorwürfe

Doch es gibt auch Unstimmigkeiten. Die Dopingkommission besuchte Blümel zuhause vor der Preisvergabe, um zu prüfen, ob Blümel seinen Erfolg mit Hilfsmittelchen erzielte. Doch der Finanzminister war nicht zuhause anzutreffen, Nachbarn beobachteten ihn, wie er mit seinem Taschenrechner spazieren ging.

Mathematik-Club

Blümel sieht die Wurzel seines Erfolgs in dem Mathematik-Club, den er gemeinsam mit seinen besten Freunden Thomas Schmid und Sebastian Kurz vor mittlerweile drei Jahren ins Leben gerufen hat. Unter dem klingenden Namen „Club der korrupten Giftler“ treffen sich die drei einmal wöchentlich in einer versteckten Höhle im Club X. Blümel rechnet vor: „Aufsichtsratposten+Öbag=reich“.

Neue Ziele

Das Ende der Fahnenstange ist für Blümel aber noch lange nicht erreicht. Stolz zeigt er uns seine To-Do-List für die nächsten Wochen. „Der Computerführerschein ist noch ein großes Ziel von mir. Ich habe jetzt mal ein L-Taferl beantragt. Geh, kannst du mir schnell zeigen, wie ich Signal runterlade?“, fragt Blümel, der sich danach bei seinem Saugroboter für die Hilfe bedankt.

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Saugroboter… grandios

Literaturnobelpreis für Aschbacher! Friedensnobelpreis für Kickl! Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften für Pucher!

Es gibt ein Haider-Foto, an das mich Kurz hier erinnert…

„um endlich eine Fremdsprache zu lernen und gemache daher jetzt den Kurs „Deutsch für Menschen“ zusammen mit seinen Freunden Sebastian „Kanzler“ und Alexander „Flüchtlingsschwurbler“ Schallenberg.

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