Chronik

FPÖ schließt ÖBB-Umbau ab: Neue Schaffner nehmen Dienst auf

GEORG HOCHMUTH / APA / picturedesk.com

Im Eiltempo hat FPÖ-Verkehrsminister Norbert Hofer den personellen Umbau der ÖBB in Angriff genommen. Die Neubesetzungen sind dabei weitreichender als gedacht: So wird künftig nicht nur der Aufsichtsrat, sondern auch das gesamte Zugpersonal umgefärbt.

Bei einem Pressetermin in einem Wiener Neustädter Vereinslokal präsentierte Hofer heute die neuen ÖBB-Zugbegleiter, die künftig unter der Berufsbezeichnung „Burschenschaffner“ auftreten.

„Im neuen Team arbeiten nun Kollegen verschiedenster Couleurs. Ein schönes Zeichen für mehr Diversity in Staatsbetrieben“, erklärt der Verkehrsminister. Die Umbesetzungen sind äußerst kostensparend, da sämtliche Burschenschaffner aufgrund ihrer vorangegangenen Tätigkeit bereits passende Uniformen besitzen.

Anfangsschwierigkeiten

Die Neubesetzung des Zugpersonals ging jedoch nicht reibungslos vonstatten, meint ein Insider: „Am ersten Arbeitstag war die Stimmung ziemlich aufgeheizt, weil jeder Lokomotivführer sein wollte. Ein großer Dünner namens Udo schrie dauernd ‚Ehre, Freiheit, Führerstand!’ und hatte mehrere Kisten alter Liederbücher dabei, mit denen er den Lokomotivkessel befeuern wollte. Wir konnten ihn noch rechtzeitig aufklären, dass es sich um eine Elektrolok handelt.“

Die Umbesetzung bilden den Anfang einer langen Reihe an Reformen, die der blaue Verkehrsminister Norbert Hofer umsetzen will. Schon ab März gibt es die neue „ÖBB Nachteilscard“ speziell für Minderheiten. Außerdem können Ausländer kostenlos One-Way-Tickets buchen auf allen Zügen, die ins Ausland fahren.

26 Kommentare

26 Comments

  1. Michi

    14.02.2018 um 08:06

    Warum rennen diese Froschgesichter eigentlich immer in Nuttenstiefeln herum?

  2. gege

    13.02.2018 um 21:31

    Frisch und Frei nach dem Motto „Neuen Ideen eine Chance geben“:
    Mittels neuartiger Pferdeeisenbahn dank Linzer Westring jetzt noch schneller nach Prag!

    Visegrad – wir kommen!

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