Nicht schlecht staunte die Redaktion, als sie heute beim Morgenkaffee folgende Mitteilung von Facebook erhielt: „Wir haben einen Beitrag von deiner Seite entfernt.“ Es handelte sich dabei ausgerechnet um unseren Artikel über den steirischen Bürgermeister, der die schwarze Flagge für Charlie Kirk hisste. Was ist passiert? Sind steirische Bürgermeister zu anstößig für Social Media, oder gibt es einen anderen Grund?

2018 erklärte Mark Zuckerberg, Holocaust-Leugnung auf Facebook sei voll ok. Doch nun entdeckt er offenbar seinen inneren Peter Westenthaler wieder und zensiert Texte, die ihm und seinem Sugardonald politisch nicht passen.
Laut Tagespresse-Recherchen hat sich die Löschung des Beitrags folgendermaßen abgespielt, die Chronologie einer Cancellation:
16. September
Wir posten den Artikel kurz vor Feierabend um 11:30 Uhr. Die, die sonst am lautesten nach Redefreiheit schreien, Cancel Culture anprangern und „Liberal“ in ihre Bio auf X schreiben, fordern in den Kommentaren die sofortige Löschung des Artikels, weil er ihre Gefühle verletzt. Ein ganz normaler Arbeitstag geht um 11:37 Uhr zu Ende.
17. September
Donald Trump verschluckt sich an seinem Frühstücks-Diet-Coke.

„Who is this Tagespress guy?“

„Sir, they are like Fox News, but even more truthful.“
„Get Mister Facebook on the phone. Now!“

„Mark, Donald speaking… Delete this – immediately. It’s a total disgrace, everybody says that.“
„Yes, Master. We are so thankful for your leadership, my lord. Beep. You are making America great again. I love the freedom here. Beep beep.“
„Great, you are a true friend, Marcus. I got many friends. Except for Jeffrey Epstein, he never was my friend, I never knew the guy. Do people still talk about him?“
18. September, 00:00 Uhr
ABC setzt nach Druck von Trump Jimmy Kimmels Late-Night-Show ab. Medien berichten, das liegt an einem Beitrag über Charlie Kirks Ermordung. Doch die tatsächliche Erklärung: Kimmel hat unseren Artikel auf Facebook geliked und musste dafür mit seinem Job bezahlen.

08:00 Uhr
Die Tagespresse erfährt von der Löschung des Kirk-Artikels. Als Grund nennt Facebook: „This post contains symbols, glorification or support of people and organisations that we define as dangerous.“

Ja, es stimmt: Die ÖVP war in der Vergangenheit in zahlreiche Skandale verwickelt und ist very dangerous. Aber dass Facebook die Partei deswegen gleich als gefährliche Organisation von der Plattform verbannt? Was kann der Liebocher Bürgermeister dafür, was im Wasserkopf Wean passiert? Das hat er nicht verdient.
Die Tagespresse Medienkonglomeratspropaganda-Verlag Liechtenstein AG verfügt mit ihren 50.000 Mitarbeitern weltweit glücklicherweise über ausreichend finanzielle Mittel, um diesen schweren Schlag abzufedern (danke nochmal an die FPÖ NÖ). Doch kleinere, alternative Medien wie ZDF oder die Jimmy Kimmel Show leiden unter dieser neuen Form der Zensur.
Eines ist fix: Auch bei uns werden Artikel jetzt nicht mehr mit spitzer Feder geschrieben, sondern mit der Schere im Kopf. Um auf Nummer sicher zu gehen, veröffentlichen wir bis Ende des Monats im Einklang mit den Facebook Community Guidelines vorerst keine Referenzen auf Original-Zitate von Charlie Kirk, sondern nur noch Texte, in denen der Holocaust geleugnet und die Antifa als Terrororganisation dargestellt wird.


