Chronik

Feierliche Zeremonie: TU Wien ehrt Physikstudent für sensationellen Fund einer Freundin

Große Freude an der Technischen Universität Wien: In einer feierlichen Zeremonie ehrte die wissenschaftliche Leitung den Physikstudenten Gerhard Rokitansky (23) für den Fund einer Freundin. Seit gestern befindet er sich offiziell in einer richtigen Beziehung. In internationalen Forscherkreisen stieß die Leistung auf Anerkennung und Euphorie.

„Einem unserer begabtesten Kollegen ist das Unglaubliche gelungen“, wurde Rokitansky von seinem Professor in einer Laudatio gepriesen. Statistisch gesehen tritt ein solches Ereignis einmal in 2,3 Millionen Jahren auf.

Technische Meisterleistung

Rokitansky gelang es mithilfe modernster Quantentechnik, ein Paralleluniversum aufzuspüren, in dem er nicht unter lähmender Soziophobie litt. Dann transferierte er sein anderes, cooles Ich durch ein Loch im Raum-Zeit-Kontinuum in unser Universum und schickte es an seiner Stelle auf Tinderdates.

„Die jahrelange Arbeit hat sich gelohnt“, erklärte er unter dem tosenden Applaus der Kommilitonen. Rokitansky beschreibt die Entdeckung als „signifikanten Fortschritt“ auf dem Gebiet seiner persönlichen Fortpflanzung. Er will seine Arbeit fortsetzen und rechnet noch in diesem Jahrzehnt mit weiteren Fortschritten.

Unklar ist, ob ihm nicht ein anderer ehrgeiziger Studienkollege zuvorkommen wird. Denn nach Bekanntwerden der Identität der Freundin wurde sie von über 4000 TU-Studenten auf Facebook geaddet.

10 Kommentare

10 Comments

  1. Dario

    16.11.2017 um 21:27

    Richtig schlechtes Cliché welches hier bedient wird. Warum nicht auch: Einzigartiger Fund auf WU sorgt für Staunen – Erstmals Student mit Nervenzelle entdeckt?

  2. Die steirische Eichel

    11.11.2017 um 21:56

    Karohemd und Samenstau, wir studieren Maschinenbau! ;)

  3. "Experte"

    10.11.2017 um 18:58

    *Barum*, ist das eine Botschaft an die Marsmännchen?

  4. JW.Einstein

    09.11.2017 um 18:24

    Warum in die Ferne schweifen? Sieh‘ das Gute liegt so nah.

  5. Student

    09.11.2017 um 16:55

    Das Klischee trifft überhaupt nicht zu, gerade die Physiker an der TU sind meist sehr zugängliche gesellige Menschen.

    Was auch ihr Fachschaftsfest beweist (eines der coolsten Studenten Festln in Wien), zu dem bei weitem nicht nur Physiker kommen.

    • Ludwig

      10.11.2017 um 08:23

      „[…] zu dem bei weitem nicht nur Physiker kommen“ = „eines der coolsten Studenten Festln“
      Quod erat demonstrandum!

  6. Siegfried

    09.11.2017 um 10:57

    Das ist wahrhaftig eine Meisterleistung! Auf so eine simple Idee, per Quantentechnik ein passendes Paralleluniversum und einen passenden Doppelgänger zu finden, muss man erst mal kommen. Aber so ist das eben: Geniale lösungen sind i.d.R. genial einfach.

    • Knewton

      21.11.2017 um 14:21

      Bei einem Sprung in ein Paralleluniversum wird Platz getauscht .
      Ergo: in dem einem Universum können nicht zwei ‚gleiche‘ Individuen sein.
      Liebe Tagespresse wenn schon Satire ,dann bitte richtig.

      • Nestrus

        22.11.2017 um 10:38

        Das ist aber sowohl bei Fringe als auch bei Rick & Morty nicht so!

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