Erstmals ohne Manspreading U-Bahn gefahren: Mann fallen Hoden ab


Rettung
Polizei/YouTube, Screenshot, Wiener Linien

Die Kampagne der Wiener Linien gegen Manspreading fordert ein erstes Opfer. Dem Wiener Bauingenieur Manfred L. (48) fielen bei seiner U-Bahn-Fahrt in die Arbeit die Hoden ab. Grund: Durch die Werbeplakate fĂŒhlte er sich genötigt, seine Beine nur mehr in einem Winkel von 30 Grad zu spreizen. Der tragische Fall wirft die Frage auf: Gehen die Wiener Linien zu weit?

WIEN – „Wenn die Beine nicht stĂ€ndig mindestens 90 Grad gespreizt sind, glaubt der Körper von Patienten mit fortgeschrittener fragiler MĂ€nnlichkeit, oh nein, ich bin jetzt eine Frau! Dadurch stellt der Organismus die Produktion von Testosteron sofort ein“, erklĂ€rt Notarzt Aleksandar Jovanovic. Die Folge: vermeintliche „Fremdkörper“ werden durch den Körper sofort abgestoßen.

Operation gelungen

In einer Notoperation wurden dem Patienten am Wiener AKH zwei stecknadelkopfgroße Brocken Hirnmasse entnommen und am Penisschaft angenĂ€ht. Dies entspricht laut Spital einer 1:1 Replikation der Ursprungshoden.

Obwohl Manfred L. schon auf dem Weg der Besserung war, zweifelt er die Therapie der OberĂ€rztin an und versucht dieser seit drei Stunden die Wirkung seiner Medikamente zu erklĂ€ren. „FrĂ€ulein, ihr Doktortitel schön und gut, aber ich bin ein Mann, ich weiß was ich tue“, wĂŒtet L., verweigert die Behandlung durch die OberĂ€rztin und lĂ€sst sich die KanĂŒle vom Hausmeister stechen, wĂ€hrend er seinen Infusionsbeutel mit dutzenden Tabletten Ibuprofen fĂŒllt.

Am Weg der Besserung

ZurĂŒck auf seinem Zimmer liegt Manfred L. mit gespreizten Beinen quer ĂŒber zwei Krankenhausbetten, um sich gesundzuspreaden. Sein Zimmernachbar Ivo L. hat sich schon auf die Kante seines Bettes gewĂ€lzt. „Tschuldige, Ivo, aber i brauch den Plotz, wennst vastehst, wos i man“, zwinkert ihm Manfred zu. 

Nach seinem Krankenhausaufenthalt wird Manfred L. auf Reha ins steirische Kurhotel „Hodiohdiohdiohdieh“ (vier Sterne und sechs lĂ€chelnde HodensĂ€cke im renommierten Hoden Magazin 4/2018) geschickt. Dort werden seine neuen Hoden drei Wochen lang mit Musik von Andreas Gabalier bei 180 Dezibel beschallt. Schon bald soll die fragile MĂ€nnlichkeit des tapferen Bauingenieurs und leidenschaftlichen Manspreaders wieder voll hergestellt sein.

Gegenmaßnahmen

Um echte MĂ€nner nicht zu verlieren, planen die Wiener Linien nun einen sogenannten Herrenwaggon fĂŒr jede Garnitur. Dort gibt es nur drei Sitze, die jedoch fĂŒnf Meter breit sind. Außerdem liegen Zigarren zur freien Entnahme auf, nachmittags gibt es Survival-Camps, abends wird gegrillt und die U-Bahn-Fahrt wird von Michael Fleischhacker und Christian Rainer moderiert.

Lassen Sie sich tĂ€glich ĂŒber neue Artikel informieren.


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Weltklasse ???

Danke an die Tagespresse. Das Abo ist mir jeden Cent wert.

Mir auch ????

Ich brauche kein Abo, ich flader die Tagespresse sowieso immer nur am Sonntag

Sehr lustig und unpolitisch eine sehr schöne Abwechslung gerne mehr von sowas ;)

Ich als Ubahn-GÀstin muss immer mit zusammengezwickten Beinen sitzen, sonst flutschen mir die Eierstöcke raus.

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