Endlich: Shinkansen hält künftig in Tullnerfeld

Simon Legner / CC-BY-SA 4.0, Montage

Lange musste der wichtigste Verkehrsknotenpunkt der westlichen Hemisphäre ohne Anbindung an den japanischen Hochgeschwindigkeitszug auskommen. Nun hat die Landespolitik einen historischen Verhandlungserfolg erzielt: Ab sofort hält der Shinkansen auf dem Weg von Tokio nach Osaka auch in Niederösterreich.

TOKYO/TULLNERFELD – „Kon’nichiwa an Bord des Tokaido Shinkansen. Unsere nächsten Stationen sind: Yokohama, Nagoya, Kyoto, Tullnerfeldo und Osaka“, verkündet der Schaffner durch den Lautsprecher. Im Zug macht sich Unruhe breit. Was steckt hinter der Fahrplanänderung? 

  • Also wenn sich der Shinkansen schon derart bedenklich der immer noch tatsächlichen NÖ-Hauptstadt Wien nähert, dann könnten sie dort zumindest auch ein echtes Wiener Frühstück (Käse-Leberkässemmel mit Käsekrainer) anbieten.
    Wo sollten die Japaner denn sonst ihr Cholesterin-Defizit kompensieren?

  • Österreichische Lokführer:innen (Triebfahrzeugführer:innen) werden die ÖBB wenigstens keine herleihen müssen für den Shinkansen – die sie teilweise offenbar selbst nicht mehr in ausreichender Bedarfsplanung disponieren können, wenn sie zB Railjets von A nach B unterwegs noch weit vor dem eigentlichen Zielbahnhof (ver)enden lassen müssen und Passagiere im aufgezwungenen Umstieg für die Weiterreise bis zu 2 Stunden zum nächsten Anschluss zu warten haben… 👍(Also ausnahmsweise keine „technischen Probleme“ die Weiterfahrt verhindert / verzögert, sondern „nur“ kapazitive Probleme in der Personaldispo zu stemmen haben)