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Endlich problemlos in die USA: Iranerin ersetzt Kopftuch durch angemessene Kopfbedeckung

diplomedia / Depositphotos, Montage

Das Einreiseverbot für Muslime hat auf amerikanischen Flughäfen zu Chaos geführt. Einer Iranerin ist es nun jedoch gelungen, problemlos in die USA einzureisen, nachdem sie ihr Kopftuch gegen eine angemessenere Kopfbedeckung ersetzt hat.

Passende Kopfbedeckung

„Die anderen Passagiere vor mir wurden bei der Einreise alle abgewiesen, weil sie einen iranischen Pass hatten“, erzählt die Ärztin Shirin J. (41).

Doch sie nutzte ihre Chance: „Im Souvenirshop am Flughafen habe ich so eine typische weiße amerikanische Haube gefunden. Die hab ich mir gekauft, statt dem Kopftuch aufgesetzt, und schon hat man mich ins Land gelassen.“

Shirin wurde beim Verlassen des Gates nicht einmal mehr kontrolliert, da sie von einem Security mit dem örtlichen Polizeichef verwechselt wurde, dem sie zum verwechseln ähnlich sah.

Auch Social-Media kontrolliert

Die amerikanische Grenzbehörde verschärft ihre Tonart und kontrolliert inzwischen sogar die Social-Media-Profile der Einreisenden. Shirin hat vorgesorgt: „Auf Facebook habe ich mein Hochzeitsfoto als Profilbild. Ich habe sicherheitshalber meinen persischen Mann rausretuschiert und durch Donald Trump ersetzt.“

Facebook-Chef Mark Zuckerberg ist besorgt, da sein Dienst von den US-Behörden missbraucht wird: „Ich habe Facebook nicht gegründet, damit die Regierung die Daten gegen die Nutzer verwenden kann. Sondern damit die Wirtschaft die Daten gegen die Nutzer verwenden kann.“

Zuckerberg will reagieren. Er wird noch diese Woche die AGB so anpassen, damit auch die Regierung die Daten problemlos missbräuchlich verwenden darf.

14 Kommentare

14 Comments

  1. Bernd G. Lafer

    05.03.2017 um 20:09

    Herr Abteilungsvorstand manche Sessel in unsere Klasse sind kleiner als andere. Ich bitte Sie hochachtungsvoll auf meine Bedürfnisse einzugehen und dieses Problem schnellstmöglich zu beheben.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Bernd G. Lafer

  2. Cabbageway

    01.03.2017 um 19:10

    klingt kühl

    • günther schweigler

      05.03.2017 um 20:08

      bringe Hausschuhe mit

  3. Opa51

    01.02.2017 um 17:20

    Einfach zum totlachen, wenns nicht so traurig wäre

  4. Manfred

    31.01.2017 um 18:56

    Noch besser wäre, ein Toupet oder eine Perücke von Trump als Kriterium für eine Einreise in die USA zu verwenden.

  5. Bertl

    31.01.2017 um 14:15

    „Ich habe Facebook nicht gegründet, damit die Regierung die Daten gegen die Nutzer verwenden kann. Sondern damit die Wirtschaft die Daten gegen die Nutzer verwenden kann.“ – des Pudels Kern

  6. Peter Hofmüller

    31.01.2017 um 12:52

    “ Da sieht man eine Frau mit einem Sack über dem Kopf und denkt ,das ist eine unterdrückte Muslima . Und in Wirklichkeit ist es ein afghanischer Transvestit .( Dieter Nuhr in , “ Nuhr im Ersten “ ).

  7. Michael

    31.01.2017 um 11:24

    Praktisch so eine weiße Haube nur in Österreich dürfte Sie Probleme bekommen oder zählt diese nicht als Vollverschleierung?

  8. Markus von Hinten

    31.01.2017 um 11:21

    Entlich 👍👍

  9. alfred E. neumann

    31.01.2017 um 10:56

    wenn die 41 is…
    nimmt sie michael jacksons faltencreme?

    • Neured E. Alfmann

      31.01.2017 um 11:16

      Das ist das einzig merkwürdige an dem Artikel?

      • alfred E neumann

        31.01.2017 um 13:20

        ja stimmt, da war nochwas:
        ich hab noch keinen flughafen gesehen, auf dem es einen souveniershop VOR der einreisekontrolle gab.

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