Chronik

Endlich auch im Halbfinale: ÖFB-Herren dürfen als Balljungen ins Stadion einlaufen

EXPA / picturedesk.com

Nach dem sensationellen Aufstieg des Frauenteams bei der Fußball-EM gibt es jetzt auch für das Herrenteam des ÖFB Grund zur Freude: Sie dürfen ebenfalls erstmals an einem EM-Halbfinale teilnehmen und werden mit dem Frauenteam als Balljungen vor Spielbeginn ins Stadion einlaufen.

Top-motiviert

„Wir haben sehr lange auf diesen Moment hintrainiert und sind top-motiviert“, erklärt Teamkapitän Julian Baumgartlinger. Auch Marko Arnautovic pflichtet bei: „Halbfinale bei einer EM, davon träumt man seine ganze Karriere lang, und dann passiert es plötzlich wirklich. Es ist einfach ein Traum, der in Erfüllung geht.”

Diskussionen gibt es nach wie vor um die Team-Aufstellung. Marcel Koller will Superstar David Alaba unbedingt in der ersten Reihe platzieren. Doch Kritiker meinen, dass Alaba in der Defensive stärker ist und in der fünften Reihe besser aufgehoben wäre.

Glück für Koller: Er darf während des Einlaufs bis zu drei Spieler auswechseln und kann daher auch währenddessen taktisch umdisponieren.

Gleichberechtigung?

Beim Frauenteam wird die Entscheidung mit gemischten Gefühlen aufgenommen: „Klar bin ich für Gleichberechtigung des schwächeren Geschlechts”, meint Stürmerin Nina Burger. „Allerdings weiß ich nicht, ob es beim Herrenteam konditionell für den Einlauf ins Stadion ausreicht.“

Damit nichts schief geht, befindet sich das Herrenteam bis Donnerstag im Trainingslager. Am 03.08. hofft dann ganz Österreich, dass die ÖFB-Damen das Finale erreichen, und die ÖFB-Herren die Spielfeldmitte.

4 Kommentare

4 Comments

  1. "Experte"

    13.08.2017 um 23:56

    Hoffentlich schaffen sie’s von der Kabine zur Outlinie.

  2. Sportexperte

    31.07.2017 um 19:54

    Gemein!!, (aber fein)

  3. henry Jedelsky

    31.07.2017 um 16:53

    Bekommen die Mädels jetzt alle Listenplätze auf der Bundesliste von Kurz ???

  4. Christian

    31.07.2017 um 14:54

    Das heißt Ballbuben! Besser noch Ball’nschani!
    Rettet das österreichische Deutsch.

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