„Einer Demokratie nicht würdig“: Nordkoreanisches TV kritisiert ORF-Wahl


Nordkoreanische TV-Sprecherin

Das sind harte Worte! „Undemokratisch“ nennen die Redakteure des nordkoreanischen Zentralfernsehens die gestrige ORF-Wahl. Sie machen sich Sorgen um die Unabhängigkeit des größten Medienunternehmens in Österreich.

PJÖNGJANG – Die Nachrichtensprecherin ist den Tränen nahe. „Der teuflische Imperialist Gerald Fleischmann hat am Küniglberg ein korruptes Marionettenregime installiert, um die Herzen und Seelen des österreichischen Volkes türkis zu waschen. Wir fordern eine sofortige Rückkehr des völlig unabhängigen Genossen Alexander Wrabetz“, liest die Moderatorin in die Kamera. 

Das Regime kündigte zeitgleich den Test neuer Langstreckenraketen an, die in der Lage sind, das kommende „Ö3 Frühstück, Brunch, Mittagessen, Abendessen, Punsch und Maroni bei mir“ mit Bundeskanzler Sebastian Kurz zu stören. 

Vorbildlich

Im nordkoreanischen Staatsfernsehen läuft die Wahl des neuen Generaldirektors transparenter ab: alle Kandidaten können ihr Konzept vor einem Stiftungsrat präsentieren und werden danach mit einer Flak hingerichtet, ehe ein Mitglied der Kim-Familie den Posten übernimmt. In Österreich dagegen schafft man für die unterlegenen Kandidaten einen Versorgungsposten als letzte Ruhestätte, wo sie langsam und schmerzvoll verenden, während ein Mitglied der Kurz-Familie den Posten übernimmt. 

„Bedingungslose Unterwerfung“

Auch vor den Grünen warnen die Journalisten aus Nordkorea. „Diese bedingungslose Unterwerfung, dieses Speichellecken für zwei Direktorenposten, das ist einfach nur unwürdig“, sagt der Chefredakteur A Min Wo-lf, bevor er in minutenlangen Applaus und Tränen ausbricht, weil Kim Jong-un in seinem Dienstwagen am Weg zu einer Onkel-Hinrichtung am Café Faymann vorbeirollt.

Die Befürchtung der Nordkoreaner: Schon bald könnte in Österreich jeder jemanden kennen, der von Gerald Fleischmann aus dem Amt gehievt wurde.

Große Pläne

Das türkise Regime plant einige radikale Neuerungen. Die GIS darf bald nicht mehr nur Gebühren eintreiben, sondern auch Spenden. „49.000 Euro im Quartal, sonst kommen Sie ins Heim“, warnt ein 26-jähriger, gegeelter Jus-Student und zieht sich eine schusssichere GIS-Weste an. „Und nicht in das Gute mit den arisierten Wohnungen. Die neue Stadtkomödie ‚Ey Mann wo is mein Laptop?‘ finanziert sich schließlich nicht von selbst.“

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So sieht also die Entpolitisierung des ORF aus, türkise Beidlfotos statt Testbild

Schade, dass das hier auch langsam zur Hetzplattform gegen unseren Bundes-Basti und seine bösen Buben verkommt! Manche dieser Postings gehören vielleicht in den Standard, aber nicht in ein ernsthaftes Satireblatt wie die Tagrspresse. Wirklich schade!

Köstlich! Und wie immer mit einem Körnchen Wahrheit…

Ich hatte die Freude die neue Orf Wahl aus Los Angeles Folgen zu dürfen. Mit großer Hoffnung hatte ich besonders die Interviews und Zukunftspläne von Mr. Harald Thoma mit dem ich persönlich bei Universal Studios nur die beste Erfahrung hatte. Mr. Thoma ist jedoch kein Politiker sondern ein innovativer Zukunfts Denker der schnell agiert und handelt.
5 jahre werden vergehen und vielleicht ist Mr Thoma dann noch erhältlich.

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