Dreister Mietbetrug: Wiener (37) vermietet Mikrowelle als WG-Zimmer an chinesischen Student


Einen Fall von besonders dreistem Mietbetrug deckte nun das Finanzamt in Wien-Alsergrund auf: Ein 37-jähriger Universitätslektor vermietete seine Mikrowelle als WG-Zimmer an einen chinesischen Austauschstudenten. Die Behörden ermitteln.

350 Euro für 0,2 qm²
Der Beschuldigte Raphael T. erhoffte sich zusätzliche Einnahmen durch die Aufnahme eines Mitbewohners. Da in seiner Garconniere kein Zimmer frei war, entschied sich der 37-jährige Universitätslektor dazu, seine Mikrowelle als WG-Zimmer anzubieten. In der Anzeige schrieb der Vermieter dabei wörtlich: „Kleines aber feines WG-Zimmer, seperat begehbar, Glasfront mit schöner Aussicht, Miete 350 Euro warm bis extrem heiß.“

Rassismus oder Fakten?
Warum suchte der Beschuldigte dezidiert nach asiatischen Mietern? „Das Asiaten klein sind ist kein Klischee, sondern Tatsache“, betont Raphael T. laut. „Ich arbeite als Lektor am Ethnologie-Institut. Da beschäftige ich mich viel mit fremden Kulturen, habe gerade erst wieder in der Vorlesung dieses Lustige Taschenbuch durchgenommen, wo Donald Duck um die Welt reist. Von da her weiß ich alles über fremde Rassen, seien es nun Asiaten, Hottentotten oder Kameltreiber.“

Student schien perfekt für Mikrowelle
Außerdem habe der Austauschstudent aus Peking im Mailverkehr wiederholt darauf hingewiesen, dass er in Wien Mikrobiologie studieren werde, und nicht koche, sondern sich höchstens mal ein paar Kleinigkeiten aufwärmen wird. Dies alles waren für Raphael T. Indizien, dass der Student perfekt sei für seine Mikrowelle.

Universität Wien zieht Konsequenzen
Raphael T. wurde inzwischen vom Finanzamt angeklagt. Die Universität Wien lässt unterdessen intern prüfen, ob die ausschließliche Verwendung von „Lustigen Taschenbüchern“ im Ethnologie-Studium ausreichend ist, oder man zusätzlich auch noch „Gullivers Reisen“ in den Lehrplan aufnehmen soll.

Für den beschuldigten Lektor hat der Vorfall bereits Konsequenzen. Raphael T. muss wegen seiner von Stereotypen geprägten Weltanschauung morgen beim Rektor der Uni Wien vorstellig werden, wo ihm feierlich der Konrad-Lorenz-Gedenkpreis verliehen wird.

Weiterlesen: Weltrekord: Veganer erwähnt 12 Minuten und 4 Sekunden lang nicht, dass er Veganer ist

(Jürgen Marschal. Foto: Umweltbundesamt/Montage)


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Mo

@liesi Es gibt gar kein „Ministerium für wissenschaft, bildung und kultur“ in Österreich ? Es gibt das Bundesministerium für Bildung und Frauen sowie das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft. Also bitte suchen Sie sich eins aus. :)

alleinwohner

http://dietagespresse.com/?s=hanf Ich vermiete nicht mehr unter. Deshalb.

Gregor

Für alle chinesischen Mikrowellen-Mieter: einfach auf http://www.mietfuchs.at die Mikrowellen-Wohnung überprüfen und Geld zurück erhalten!

jopa

für die warats sehr günstig: https://www.youtube.com/watch?v=4C2j9_zVpGA

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