Wirtschaft

derStandard.at am Ende? Star-Journalist „APA“ geht in Pension

Alter Mann mit Laptop vor DerStandard.at-Schild

Schwerer Schlag für die Redaktion von DerStandard.at: Der Star-Journalist Andreas Peter Auersberger, besser bekannt unter seinem legendären Kürzel „APA“, tritt nach jahrzehntelangem Dienst den wohlverdienten Ruhestand an.

Bis zuletzt war er für fast 90 Prozent aller Artikel verantwortlich und wirkte in jedem Ressort mit; von der Innenpolitik über Kultur bis hin zu Reisen. Trotz der Breite waren seine Artikel stets so brillant recherchiert, dass sie oft von anderen Medien wie der Presse, Kurier oder ORF.at wortgleich abgeschrieben wurden.

Urgestein
„Mit Auersberger verlässt uns ein wahres Urgestein der Redaktion“, erklärte Standard-Herausgeber Oscar Bronner. „Ihm waren Schnelligkeit und Recherche stets wichtiger als der ein oder andere Rechtschreibfehler.“ Als schwerer Legastheniker hatte es Auersberger in seiner Branche nie leicht. „Sein umfassendes Halbwissen wird uns dennoch sehr fehlen.“

Abschied
In einem bewegenden Rundmail verabschiedete sich „APA“ von der Belegschaft: „Ich bin zutiefts dankbar für di e vergangenen Jahre in der Redaktion , , Gewesen , “, schrieb Auersberger an alle Kollegen. Seinen Ruhestand will er nutzen, um eine neue Fähigkeit zu erlernen: „Ich wollte immer schon einmal Korektur lesen können.“

Seine Unfähigkeit zum Korrekturlesen war auch der Grund, weshalb Auersberger nie einen Job bei anderen renommierten Medien wie der Tagespresse ergattern konnte, wo Korrekturlesen unerlässilch ist.

An seine Stelle beim Online-Standard soll nun die 22-jährige, unbezahlte Publizistikstudentin Petra Reuters treten, die bisher schon für die übrigen 10 Prozent der Artikel verantwortlich zeichnete.

(APA. Foto: ivonnewierink/123rf)

69 Kommentare

69 Comments

  1. El Pablo

    29.11.2016 um 12:44

    NEIN! Der APA war immer besser als der Otto Thomas Salzberger.

  2. Sisalteppich

    05.07.2016 um 13:13

    Gerade der Standart ist noch eine der letzten lesbaren Zeitungen in Österreich, alle anderen haben nur reißerische Schlagzeilen.

  3. Dagobert Duck

    22.06.2016 um 23:52

    Arnautovic Pariasek Alaba, heut is nit gut für APA…

  4. Ritschi

    22.06.2016 um 21:06

    Der ist gar nicht in Pension. Er ist konvertiert, hat sich einen Bart wachsen lassen und spielt als Al-APA Fussball

  5. Daniel Mulec

    22.06.2016 um 09:24

    Möge er eine schöne Pension haben :( Ich werde ihn vermissen!

  6. //:—˜)

    21.06.2016 um 14:50

    Zitat: „Jeder Standard muss einmal durch was Gutes ersetzt werden.“

  7. √:-).

    21.06.2016 um 11:50

    Keine Sorge um den Standard etc. Sie werden uns wohl erhalten bleiben. Laut des Chefred. der Kirchenzeitung „Woche“ Villach, bekommen gerade die Kirchenzeitung „Kleine Z.“, aber auch die Kronen Z., die größten also, Millionensteuerhilfe als sogenannte Presseförderung. Heißt: Während die einen Steuernotstandshilfe bekommen, müssen die kleinen Zeitungen dem Kirchenzeitungs-Woche-Modell folgen, den Zwangserhalt klug per Werbung auf Leute abzuwälzen, die den Dreck gar nicht lesen möchten, aber trotzdem beim Einkauf im Supermarkt per in die Produkte reingerechneter Werbungkosten bezahlen. – Wie ich, der solche Modelle haßt wie die Pest, aber nicht aus kommt. Muss Werbung verboten werden?

    Was meinst du W. Kofler?

    • √:-).

      21.06.2016 um 12:00

      Oops, die Erklärung des Überlebens ist darin zu suchen, ob wir dann wohl – wie beim ORF – zu Zwangsgebühren (ob auch über das versteckte umSteuerungsmodell oder anderen schnell erfundenen Abgaben, lasse ich hier außen vor) verpflichtet werden.

      Man vergesse nie die größte, ärgste, schlimmste, übelste Katastrophe innerhalb einer Volkswirtschaft: Schwarze Nach-oben-Umverteilungsfaktoren! Der ÖVP fallen nur solche Sachen ein. Die zerstören die Volkswirtschaft durch Notstandshilfe an Unternehmen. Viele davon sind durch schwarze Modelle zu Superreichen geworden. Sie durften Steuern vermeiden, Abschreibungen vornehmen, bekamen Grundstücke, ganze Infrastrukturen geschenkt, durften durch extra niedrig verhandelte Löhne die Arbeiter ihres Verdienstes berauben usw.
      Das alles ist ÖVP! Und die anderen Mitläufer haben alles mitgemacht. Dies sind aber nur wenige Gründe dafür, dass wir die längste Wirtschaftskrise seit 1929 haben.

      Danke dafür, den Dumpfbacken der oberdreckigen ÖVP!

  8. Gerhard

    21.06.2016 um 11:43

    Jeder Standard muss einmal durch was Gutes ersetzt werden. Eigentlich erfordert dieser Satz ein „Besseres“, aber zuerst muss da mal leider was gut werden.

  9. Der Lektor

    21.06.2016 um 07:02

    der Tagespresse ergattern konnte, wo Korrekturlesen unerlässilch ist. Ach ja unerlässilch:-)

  10. Reuters

    20.06.2016 um 20:01

    unbezahlt? Hehe, das ist ja lustig. (Ist schon 3 x verrutscht, darum dieser Nachtrag!)

    • Wichtigste Meldung des Tages in der Kleinen Zeitung:

      21.06.2016 um 11:29

      DRAMA UM KLAGENFURTS ALTBÜRGERMEISTER

      Leopold Guggenberger hat ein Vierteljahrhundert die Landeshauptstadt geprägt. Jetzt ist er 97 und liegt mit GEBROCHENEM BEIN in der Geriatrie.

      Ja, um Himmels Willen! Wenn ich sowas nicht in der Zeitung fände, könnte ich sie gleich wegschmeißen (Vorsicht: Ironie!).

      • :–))–: ™©

        21.06.2016 um 11:32

        Na, so was!

      • Anonymous

        22.06.2016 um 00:40

        Deswegen liest man keine Zeitung mehr.

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