Demenz-Angst um Milliardär: Stronach kündigt Gründung einer eigenen Partei an


Stronach

Für Verwunderung sorgte Milliardär Frank Stronach auf einer spontan einberufenen Pressekonferenz in der Steiermark. Stronach erklärte, er wolle in die österreichische Politik einsteigen und wird deshalb nun seine eigene Partei gründen.

„Wir von meiner neuen Partei Stronachs Team werden endlich etwas tun gegen die vielen Funktionäre in diesem Land“, brüllt Stronach vor einem fast zweistelligen Publikum durch den Relax-Raum des Weizer Tennis-Clubs. „Ich habe mir einmal angesehen, wer da in Österreich so aller in die Politik sitzt. Team Niederösterreich? Team Kärnten? Was sind das für unnötige Funktionäre mit Versorgungsjobs?“

Doch als ein Journalist der Weizer Schülerzeitung „Blatt-Laus“ den energischen Milliardär darauf hinweist, dass er doch erst vor kurzem eine eigene Partei namens „Team Stronach“ gegründet habe, eskaliert die Situation. „Wie viele Arbeitsplätze hast du Rotfunk-Schmierfink vom Kommunisten-Küniglberg denn in deinem Leben schon geschaffen, dass du so mit mir reden kannst?“, wütet Stronach, bis sein Zivildiener Dominik die Pressekonferenz abbricht.

Stronachs Team steht für absolut nichts und hat keinerlei Substanz und kein Ziel“, erklärt Politexperte Filzmaier. „Sie schimpfen nur gegen ‚die da oben’, ohne selbst Lösungen anzubieten und sind im Prinzip bloß die Karikatur einer Partei.“ Laut aktueller Umfrage wollen 28% der Wähler Stronachs Team wählen.

Sollte Stronachs Einstieg in die Politik nicht glücken, hat er aber bereits ohnehin andere Pläne, wie er der Tagespresse berichtet: „Wer weiß, vielleicht baue ich einmal eine Weltkugel, oder eine Austria Wien Fußballakademie, oder sogar eine Pferderennbannbahn.“

Ärzte vermuteten den Grund der neuerlichen Parteigründung anfangs in einer Demenz, gehen inzwischen aber davon aus, dass Stronach ein verdrängtes Trauma nochmals durchleben muss, um damit abschließen zu können.

Und tatsächlich: In der Erinnerung sind noch Gedankensplitter der letzten verlorenen Wahl vorhanden:„In der Politik muss man aufpassen, was man sagt“, erzählt Stronach im Interview mit Armin Wolf in der ZiB 2. „Ich darf nix falsches sagen, was die Leute nicht gut finden. Wenn ich etwa sagen würde, dass ich für die Todesstrafe bin, dann wäre es mit meiner Partei schnell vorbei. Aber da passe ich auf, ich werde nie sagen. Und schon gar nicht vor laufender Kamera!“, lächelt Stronach wie ein Medienprofi.

Seit heute Vormittag jedoch überschlagen sich plötzlich die Ereignisse. Frank Stronach wollte sich auf dem Weg zur neuen Parteizentrale ein Frühstück kaufen, als er plötzlich still wird und sich in die Hose greift. „Ups, ich hab nur 2000 Dollar in meiner Hosentasche“, murmelt Stronach und macht kehrt. „Ich glaube, die Partei muss doch noch warten, zuerst muss ich amal auf a Schiff und rüber nach Kanada, damit ich mich vom Tellerwäscher zum Milliardär hocharbeite.“

Weiterlesen: „Kenne seine Qualitäten“: Austria-Trainer Ogris schlägt Wolfgang Ambros als Nachfolger vor

(Jürgen Marschal. Foto: Martin Juen)


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wegmitdemdreck

Wer nachfolgende Sprüche reißt, ist nicht ganz dicht, das zeigt: Frank hat nur geisteskranke Leute eingekauft, ganz besonders betroffen: das Team Kärnten. Wir geben Kärnten seinen Stolz zurück Ich setze mich für einen Landeshauptmann ein, der in keine Skandale verwickelt ist Ausländer, alles gut, aber auch Kärntner frieren Hand vors Gesicht, aber wer sowas Dämliches aus dem Mund spuckt, sagt: Ihr sie alle dumm, aber ich bin hypergescheit. Tja, ein Absturz wär vonnöten, um korrigierend einzugreifen, den Geistesschmutz auf den Boden zurück zu holen, sozusagen! Weil genau der, der sich selber als LH sieht, einige der dreckigsten Skandale hinter sich… Mehr »

karin m.

Solche Sprüche kommen von einer einheitlichen Bildungsgesellschaft, die glaubt, dass jemand klüger sein könne als der andere, was bei Bildungsgleichschaltung aber überhaupt von Grund auf unmöglich ist.

Und wenn, dann in so geringen Nuancen, dass es wurst ist. Ein Prüfungsvolk bleibt dämlich, wofür Prüfungszwang eben steht.

wegmitdemdreck

… „Wir von meiner neuen Partei Stronachs Team werden endlich etwas tun gegen die vielen Funktionäre in diesem Land“ …

Die angekündigte Diktatur? Einplanwirtschaft? Oder kauft man einfach alle auf, dann ist das Land die los, weil sie nun unter dem TS laufen?

Weg, aber alle noch da?

N. Darabos

Ha, der glaubt doch echt, dass man in diesem Land mit Ahnungslosigkeit, Inkompetenz und Phrasendreschen Bundeskanzler werden kann?

Da könnt ja jeder grauhaarige ältere Herr daherkommen. Dass ich nicht lache!!!!

ND

Ka_Sandra

Vom Vorschusslorbeer über die Lachnummer zum Fall für die Baumgartner Höhe? Ein tiefer Fall!

Die Selbstdemontage des TS und seines Gründers schreitet unaufhaltsam voran.

Täglich neue Schelmenstreiche, und die Realität holt die Tagespresse ein.

Vincenzo Corleone

ORF: „Schas-Partei koaliert mit Netanjahus Likud.“ Lässt Stronach auch in Israel seine Puppen tanzen?

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