Alle Experten haben es prophezeit: Der exzentrische Wiener Animationsfilmer Andreas Herzog heimste gestern Nacht in Los Angeles den Oscar für seine Powerpoint-Präsentation „Andi Herzog for Teamchef – let’s go Andi“ ein. Das beeindruckende Epos wurde damit seiner Favoritenrolle gerecht.
LOS ANGELES – Als bei der Oscarverleihung der Name Herzog fiel, gab es im Saal kein Halten mehr. „Wir verbeugen uns vor ihm“, sagt Pixar-Präsident Ed Catmull. „Da investieren wir hunderte Millionen in CGI, Rendering und halten uns 800 südkoreanische Zeichensklaven. Und dann kommt so ein Andi Andyman Herzog daher und definiert das Genre neu, mit nichts als 20 Folien aus Powerpoint 95, ein paar Passfotos von sich selbst und Comic Sans.“ Herzog war außerdem für den gefühlvollen Einsatz seiner Sternblenden noch nominiert in der Kategorie „Bester Schnitt“.


