Wirtschaft

Dank für Wiederwahl: Wrabetz lässt zwei Wochen lang durchgehend „Malcolm Mittendrin“ ausstrahlen

Wrabetz

Noch mehr „Malcolm Mittendrin“: Das war eines der zentralen Wahlversprechen von Alexander Wrabetz. Nur einen Tag nach seiner Wiederwahl zum ORF-Generaldirektor löst er sein Versprechen ein. Die kommenden zwei Wochen läuft die US-Sitcom daher zwei Wochen durchgehend und ganz ohne Pause.

Wahlsieger Wrabetz – intern nur mehr “GIS-Obama” genannt – schob die DVD der ersten Staffel persönlich vor Pressefotografen in das Abspielgerät, um die Serie zum 2455. Mal seit dem Jahr 2003 von vorne zu starten. Die kommenden zwei Wochen wird die Serie durchgehend und in zufälliger Reihenfolge abgespielt.

„Unsere erfolgreichste Sendung“, lobt Wrabetz die Sitcom. „Höhere Quoten hatten bei uns in der letzter Zeit nur die Weiß-blauen Geschichten auf ORF 2 vorigen Mai.“

Trostpflaster

Doch auch Wahlverlierer Grasl geht nicht leer aus. Als Geste der Fairness stellt Wrabetz seinem unterlegenen Herausforderer Rainer Pariasek als persönlichen Haussklaven zeitlich unbeschränkt zur Verfügung.

Gratulation aus Politik

Durchwegs positiv reagierte die Politik auf die Wiederwahl von Wrabetz. „Mit dieser Wahl wurde der unabhängige Charakter des ORF gestärkt, der frei von politischem Einfluss ist“, erklärte SPÖ-Mediensprecher Josef Cap, der Wrabetz laut eigenen Angaben bereits auf einer romantischen Candlelight-Sitzung für zwei gratuliert hat.

(Foto: Hans Klaus Techt/picturedesk.com)

49 Kommentare

49 Comments

  1. rakusko

    16.08.2016 um 14:44

    Wrabetz hat angekündigt, den ORF (jetzt nach 10 Jahren) zu entpolitisieren. Ja, ist der denn ein Masochist? Da wäre er ja einer der Ersten, die weg sind!

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