Damit der Durchschnittsösterreicher mitlaufen kann: Wiener Marathon wird auf 42 Meter verkürzt


Wiener Marathon

Da der 42 Kilometer lange Lauf viele Österreicher bisher an der Teilnahme am Vienna City Marathon hinderte, haben sich die Organisatoren heuer zu einer Regeländerung entschlossen. Nach Analyse der sportlichen Fähigkeiten der durchschnittlichen Österreicher wird der morgen stattfindende Marathon auf 42 Meter verkürzt.

Angepasst an BMI der Österreicher
„Wir haben Gewicht und Körperfettanteil der Österreicher analysiert und haben herausgefunden, dass der durchschnittliche Österreicher nach einem 42 Meter lauf bereits so erschöpft ist wie ein Kenianer nach 42 Kilometern“, begründet der medizinische Verantwortliche des Vienna City Marathons die Entscheidung.

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Spontane Regeländerungen
Der ORF überträgt das Rennen live von 9:00 Uhr bis 9:01 Uhr. Ändern wird sich hingegen der Ablauf, wie der Veranstalter mitteilt: „Bei Meter 12 gibt es bereits die erste Versorgungsstation und bei Meter 28, dann die zweite.“ Speziell für die österreichischen Hobbyläufer gibt es zur Stärkung statt Bananen und Wasser am Streckenrand nun Käsekrainer und Ottakringer.

Österreicher bereiten sich vor
„Ich hätte nie gedacht, dass ich in meinem Leben mal einen Marathon laufen werde“, erzählt der 120 Kilo schwere Postbeamte Johann T. stolz: „Mein Ziel ist es, unter drei Stunden zu bleiben, wobei ich natürlich nicht garantieren kann, dass ich an den Stärkungsstationen nicht doch ein wenig länger hängen bleibe.“

Als Unterstützung nimmt der Familienvater seine beiden Kinder mit, damit diese ihn notfalls über die Ziellinie zerren können. „Aber ich bereite mich schon vor, halte mich fit, und trinke seit einer Woche keinen Alkohol mehr, sondern nur noch Bier.“

Bürgermeister plant persönlichen Marathon
Während durch den auf 42 Meter verkürzten Marathon tausende zusätzliche Österreicher ihren ersten Marathon bestreiten können, plant Bürgermeister Michael Häupl seinen eigenen Marathon-Event: „Ich werde zur Feier des Tages in eine Bar entlang des Streckenrandes gehen, und mir dort 42 Meter Bacardi-Rum kaufen.“

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(Jürgen Marschal. Foto: Herbert Pfarrhofer / APA / picturedesk.com, Montage)


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Lol

Anonym

Ich seh nur das Ziel für die Finnen!

HETAtataWARA

Wird hier Inhalt versteckt bzw. gelöscht? Wahnsinn!

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Egal ob 299.792,458 km/s oder 14 km/h, ein echter Ösi kommt nie an, er trifft nämlich ständig auf mindestens eines von zwei Zeit-Strecken-Paradoxons. Erstes: Der Ösi verkürzt, um das Ziel bequem zu erreichen, zuerst die Streckenlänge, dann beim Nahziel die Schrittlänge ständig um die Hälfte. Fazit: Es ist ihm ∞ nicht möglich sein Ziel zu erreichen. Zweites: Der Ösi verzögert die Geschwindigkeit, um mühelos ans Ziel zu kommen, vor dem Ziel konsequent auf die Zahl der noch zurück zu legenden Strecke (km, m, cm et cetera). Ergo: 100 km vorm Ziel bewegt er sich mit 100 Stundenkilometern, 99 km davor… Mehr »

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