Chaos, Leid, Zerstörung: Gesetzlose Banden plündern USA


Die USA versinken im Chaos! Unkontrollierbare Banden ziehen plündernd durch das Land. Ohne Rücksicht auf Verluste zerstören sie dabei Existenzen, Gemeinden und die Umwelt. Sind Amazon, Exxon, Bank of America und Co. noch aufzuhalten, oder ist das Land der unbegrenzten Möglichkeiten dem Untergang geweiht?

NEW YORK – Es sind Szenen wie aus einem Wild-West-Film, die sich um Punkt 9 Uhr morgens in der Wall Street abspielen. Mehrere extrem gut gekleidete Personen in dunklen Maßanzügen stürmen die Bürotürme und setzen sich an ihre Laptops, um blutrote Spreadsheets zu erstellen, Angestellte brutal zu optimieren und verheerende Gewinnprognosen zu errechnen.

Chaotisch

Die Plünderungen dauern nun schon das 45. Jahr in Folge an. „Sie haben alles zerstört, uns alles genommen“, zeigt der Bürgermeister einer Kleinstadt in Colorado auf seinen Heimatort, der vor kurzem wiederholt von Mitgliedern der Radikalen Gruppe „Bank of America“ heimgesucht wurde.

„Bei den Schulen bröckelt das Dach, im Spital halten nur noch die Ratten mit Coca-Cola-Plastikflaschen als Schutzausrüstung die Stellung, und die Menschen müssen auf der privatisierten Straße schlafen, was aber inzwischen auch 12 Dollar Maut pro Tag kostet. Dafür ist die Polizei ausgerüstet wie für den dritten Weltkrieg und beschützt die Banden gegen die Bürger.“

Drogen

Der mittlere Westen dagegen kämpft gegen eine massive Drogenepidemie. „Rücksichtslose Dealer mit Maßanzügen fluten den Markt mit billigen Opiaten“, sagt der Marihuana-Händler Dernell und zeigt auf eine staatlich anerkannte Apotheke und einen Dealer im Purdue-Dienstwagen. „Niemand will mehr mein lokal angebautes Weed, die ganzen Kids fahren jetzt ab auf dieses Oxycontin und Fentanyl.“

Umweltzerstörung

Nicht einmal Naturschutzgebiete im kalten Alaska sind sicher vor den anarchistischen Chaoten, wie ein Lokalaugenschein zeigt. „Es ist furchtbar“, erzählt der US-Ureinwohner Nodin Mokovaoto sich selbst, da sich kein Medium für den US-Ureinwohner interessiert. „Exxon-Manager sind gekommen und haben unser Zuhause mit Rohöl beschmiert. Jetzt müssen wir die nächsten Jahre Rohöl essen, um die Wirtschaft anzukurbeln. Immerhin gewöhnt man sich an den Geschmack und es ist gesünder als alles bei Walmart.“

Noch schlimmer ist die Situation an der Ostküste. „Ich hab mal ein kleines Buchgeschäft gehabt, dann ist der Herr Jeff Bezos vor der Tür gestanden und hat lachend mit einem Ziegelstein die Scheiben eingeschlagen“, erzählt die arbeitslose Buchhändlerin Chelsea Rodnick, 56, aus Boston. „Ich hab ihn gefragt, warum er das macht. Aber er hat nichts geantwortet, alles mit Benzin übergossen und mir psychopathisch grinsend einen Kindle Paperwhite geschenkt. Leider waren nur Bücher von Paulo Coelho drauf, das hat mich dann endgültig als Mensch gebrochen.“

Machtlose Behörden

Die Behörden können nur zusehen, wie eine Mitarbeiterin der US-Steuerbehörde IRS seufzt: „Diese Leute verstehen keinen Spaß, da sind verurteilte Kriminelle dabei, Leute die in Haft waren, ja sogar Rechtsanwälte aus Harvard! Aber wir sind ja die Steuerbehörde, wir haben zum Glück gar nichts mit denen zu tun, uns lassen sie in Ruhe.“

Sogar das rigide abgesicherte Weiße Haus ist vor den Gesetzlosen unsicher. Seit 2016 hat sich einer von ihnen dort eingenistet und führt mit anderen Bandenmitgliedern eine Hausbesetzung durch. Eine Räumung ist aus rechtlichen Gründen allerdings erst frühestens im November 2020 möglich.

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18 Kommentare
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so brutal wahr, wie selten…
gesellschaftskritik auf sehr hohem niveau!
ich hoffe, ihr habt das auch in englisch, vielleicht verteilt das ja mal wer, auf der anderen seite des teichs.

Ich sehe das auch so, Amazon, Google, Facebook und Freunde haben unsere Krankenhäuser NICHT finanziert

Ich fürchte, der Großteil da drüben versteht das gar nicht – immerhin haben die ja den Typen im Weißen Haus gewählt.

Na, eigentlich ja nicht. Immerhin hatte er drei Millionen Stimmen weniger als Hillary Clinton. Ja, ich weiß, das Electoral College…

Fakten checken hilft gegen falsche Vorurteile! Tatsächlich erhielt Trump 2,86 Mio. Stimmen WENIGER als die – ihrerseits sehr unpopuläre – HR Clinton. Von allen Menschen im wahlfähigen Alter gaben Trump weniger als 20% ihre Stimme. Andererseits gibt es in den USA grandiose Bewegungen zB. von Beschäftigten (Lehrer*innen-Streiks oder der Kampf für den 15 $-Mindestlohn in Washington/Seattle), von denen sich die offiziellen Gewerkschaften in Europa einiges abschneiden könnten. Auch gegenwärtig entwickeln sich sehr positive Ansätze von multi-ethnischen Solidaritäts-Komitees, um sich gemeinsam vor staatlichen & rechtsextremen Übergriffen zu schützen.

„wir sind die Steuerbehörde, wir haben zum Glück gar nichts mit denen zu tun“ – gut bestätigten Berichten zufolge, hat sich diese Haltung auch in Europa breit gemacht…

Banden.

Die „Tagespresse“ nähert sich in ihrer Berichterstattung einer „normalen“ Zeitung. Aber, die Fakten sind nun leider so. Da muss die Satire auf der Strecke bleiben!

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