„Hiermit teilen wir Ihnen mit, dass unsere Entscheidung bezüglich Ihrer Aufnahme an der k.u.k. Akademie der Bildenden Künste positiv ausgefallen ist“ – Nicht schlecht staunte Familie Ölmez aus Linz, als dieser Brief Dienstag morgens in ihrem Postkasten lag. Der Adressat: Adolf Hitler. Wie sich jetzt herausstellte, dürfte die Aufnahmebestätigung ganze 107 Jahre lang unentdeckt im Postamt herumgelegen sein.
Familienvater Can Ölmez erzählt: „Ich hab zuerst gedacht: Was soll das? Eine Bewerbung an der Kunstakademie? Ist meine Tochter auf die schiefe Bahn geraten? Dann erst habe ich die erste Zeile gelesen: Sehr geehrter Herr Adolf Hitler.“



sollte dieser Brief eine Fälschung sein, dann bleibt doch der Umstand, dass die architektonischen Aquarelle Hitlers von der Perspektive, Proportionen und dem Detailierungsgrad für einen akademisch ungebildeten Maler erstaunlich gut sind. Menschen zu malen waren nicht sein Stärke, ok. Aber was wollte die Kunstakademie – bereits perfekte Maler aufnehmen oder Talente mit Potenzial ausbilden? Die Angelegenheit hat ein ‚Gschmäckle‘ des Reinwaschens der Kunstakademie und auch von Christian Griepenkerl von jeglichen Fehlurteilen der Nichtaufnahme Hitlers. Nachforschungen im Archiv in Wien wären hochinteressant …