Brief lag jahrelang auf Postamt herum: Aufnahmebestätigung der Kunst-Uni erst jetzt an Adolf Hitler zugestellt


Hitler Aufnahmebestätigung

„Hiermit teilen wir Ihnen mit, dass unsere Entscheidung bezüglich Ihrer Aufnahme an der k.u.k. Akademie der Bildenden Künste positiv ausgefallen ist“ – Nicht schlecht staunte Familie Ölmez aus Linz, als dieser Brief Dienstag morgens in ihrem Postkasten lag. Der Adressat: Adolf Hitler. Wie sich jetzt herausstellte, dürfte die Aufnahmebestätigung ganze 107 Jahre lang unentdeckt im Postamt herumgelegen sein.

Familienvater Can Ölmez erzählt: „Ich hab zuerst gedacht: Was soll das? Eine Bewerbung an der Kunstakademie? Ist meine Tochter auf die schiefe Bahn geraten? Dann erst habe ich die erste Zeile gelesen: Sehr geehrter Herr Adolf Hitler.“

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Die Humboldtstraße in Linz. Wo heute Familie Ölmez lebt, wohnte damals der junge Maler Hitler mit seiner Mutter. Mit einem Gemälde unter dem Arm fuhr er nach Wien und bewarb sich an der k.u.k. Akademie der Bildenden Künste. Hitler wollte nichts sehnlicher, als Malerei zu studieren – doch auf die Aufnahmebestätigung wartete er vergebens.

Tagebucheinträge von damals belegen, wie nah ihm das ging: „Jeden Morgen hetze ich zum Briefkasten, aber schon wieder keine Nachricht für mich. Ist meine Malerei schlecht? Verstehen diese Herrschaften denn nichts von Kunst?“

Dass nie ein Brief ankam, zermürbte ihn letztendlich und ließ ihn verbittern. Hitler wandte sich von der Kunst ab und der Politik zu. Der Rest ist traurige Geschichte.

Bei der Post konnte man das Geschehene rekonstruieren und hat den Fehler im Ablauf gefunden: Der Brief rutschte damals in ein Fach mit der Aufschrift Weiterbildung. Dieses hat aber seit mehr als 100 Jahren niemand mehr kontrolliert. Wäre das Kuvert damals einfach in das Fach Krankmeldungen gerutscht, hätte man es noch am selben Tag entdeckt.

Die Post bedauert den Fehler: „Unsere Mitarbeiter stellen täglich fünf Millionen Sendungen zu. Wenn durch etwaige Fehler Verzögerungen eintreten oder ein Weltkrieg ausgelöst wird, so bedauern wir dies natürlich sehr.“

An Hitler kann der Brief nicht mehr zugestellt werden. Der Post zufolge hat Hitler in den 50er Jahren zwar noch einen Nachsendeauftrag nach Paraguay erteilt. Inzwischen sei aber keine aktuelle Anschrift mehr bekannt.

Als Wiedergutmachung will die Post allen Volksgruppen und Minderheiten, die damals Schaden erlitten haben, fünf Prozent Rabatt auf die Briefmarken-Sonderedition Zweite Republik gewähren.

Im Zuge der internen Ermittlungen ist auch ein weiterer Fehler der Post im Zusammenhang mit Hitler aufgetaucht: Im Jahr 1939 hat der Grazer Tischlermeister Georg Elser eine Briefbombe an Adolf Hitler geschickt, die ihn laut Experten mit Sicherheit getötet hätte. Die Bombe kam jedoch nie an, da der Postbeamte damals bei Hitler nur einen gelben Zettel hinterließ.

(Jürgen Marschal)


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Sehr geehrter Herr Chefredakteur, Sehr geehrte Frau Chefredakteurin, Sehr geehrte Redaktionspraktikanten und Redaktionspraktikantinnen, bedauerlicherweise sind Ihnen in obigen journalistischem Elaborat („Brief lag jahrelang herum“) ein paar Fehler unterlaufen. Nicht dass ich an Ihren guten Absichten zweifle. Jedoch ist die Indizienlage derart erdrückend, dass ich – ich wage es kaum zu denken, noch weniger wage ich es auszusprechen; so bleibt mir nur die schriftliche Ausdrucksweise, ich kann ja nicht malen wie der selige Herr Hitler – darin eine glatte Fälschung zu erkennen vermag. Möglicherweise sind auch Sie nur einem Lausbubenstreiche aufgesessen. Wie auch immer. Folgendes möchte ich als Indizien/Bewiese anführen: 1.… Mehr »

liebe Kristina,
komaposters Kommentar nochmals lesen und Antwort bitte korrigieren.

Dir Brief konnte im Übrigen nicht ankommen, da die Postangestellten ( wie etwa 80 % aller Menschen) meinten, dass Hitler ein Deutscher wäre. Eine Zustellung nach Linz erschien also nicht zielführend.

Komaposter, Sie wissen schon, dass dieser Artikel Satire ist, oder?

Satire? Welcher Artikel? Bei Satire verstehe ich keinen Spass!

Die meisten Österreicher werde es nicht bedauern, da sie einmal ein gutes Gefühl hatten ins Deutsche Reich integriert zu werden!So ist das Leben. Er wird irgendwann sein großes Denkmal bekommen , er ist in der Geschichte…..In meiner zukunft gibt es überhaupt keine Parteien mehr das sind alles parasiten heute.

Jaja, Herr Rieck Martin …

„Auf eine von Freedman 1961 im Washingtoner Willard Hotel gehaltene Rede wird auf zahlreichen antisemitischen und verschwörungstheoretischen Internetseiten Bezug genommen.“ (Wikipedia)

So eine Überraschung auch :-|

Ist zwar rabenschwarzer Humor, aber ich habe herzlich gelacht!!!
Was mir aber das Lachen im Hals steckenblieben ließ war, dass ich tatsächlich Menschen kenne, deren Allgemeiner Bildungsstand und deren politische Ausrichtung so mangelhaft sind, dass sie das tatsächlich ernstgenommen haben und als Bestätigung ihrer politischen Ausrichtung und ihres Intellekts zu „Propagandazwecken“ *HUST* verbreitet haben…
Obwohl… immer noch witzig… Dadurch für mich vielleicht sogar noch ein wenig mehr… ^^

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