„Brauche neue Coronahilfen“: KTM-Chef Pierer isst Fledermaus in Wuhan

Harald Dostal / picturedesk.com (M)

Weil KTM-Chef Stefan Pierer in den vergangenen drei Jahren 128 Millionen Euro Dividende ausgeschüttet hat, bleibt leider kein Geld mehr für die Gehälter übrig. Der Konzern braucht dringend eine Kapitalspritze. Um endlich wieder saftige Corona-Förderungen zu kassieren, befindet sich Pierer aktuell in Wuhan, wo er eine gebratene Fledermaus isst und auf Covid-25 hofft.

WUHAN / MATTIGHOFEN – Mittagszeit in Wuhan. Tausende Menschen wuseln durch die engen Gänge des Feinkost-Nassmarkts der Stadt. Unzählige Labor-Mitarbeiter husten an den Ständen auf die Speisen, alles ist wie immer. KTM-Chef Stefan Pierer schlendert staunend durch die riesige Markthalle und kostet sich durch die traditionell chinesischen Delikatessen. Dann findet er endlich den heiligen Gral: den Stand vom Fledermaus-Fleischhauer. Pierer leckt sich über die Lippen.