Blutgeld-Zähler: Österreich investierte seit Kriegsbeginn mehr in Putins Armee als ins Bundesheer


Putin mit Summe von 8,4 Mrd. in blutiger Schrift

Zuletzt importierte Österreich 98% des Erdgas-Verbrauchs aus Russland. Wir haben recherchiert, wie viel Blutgeld wir bereits an Wladimir Putin überwiesen haben und kommen auf einen erstaunlichen Wert: Umgerechnet eineinhalb Flugzeugträger, 255 Kampfjets, oder 1299 moderne Kampfpanzer. Das neutrale Österreich investierte damit seit Kriegsbeginn mehr in Putins Kriegsmaschinerie als ins eigene Bundesheer.

Es ist der 24. Februar 2022. Ganz Europa stellt fest, dass man sich von einem imperialistischen Diktator abhängig gemacht hat, und reagiert. Ganz Europa? Nein. Eine kleine Alpenrepublik bezieht weiterhin Gas aus Russland – und zwar nicht weniger, sondern mehr denn je.

Seit Kriegsbeginn hat Österreich exakt

an den gesuchten Kriegsverbrecher Wladimir Putin überwiesen.

Diese Zahlen basieren auf dem Russia Fossil Fuel Tracker des finnischen Centre for Research on Energy and Clean Air. 

Dringend benötigtes Geld, das Putin in seine Kriegsmaschinerie fließen lässt. Denn nur die hohen Einnahmen aus Öl und Gas ermöglichen Russland seinen Krieg gegen die Ukraine. In den Jahren 2022 und 2023 erhielt das österreichische Bundesheer von der Regierung ein Budget von 6,08 Milliarden Euro. Neutralität – made in Austria!

Österreich wurde von der Financial Times in weiser Voraussicht bereits als „wahrer Flugzeugträger“ russischer Spionage in der EU bezeichnet.

Zum Vergleich: Dank des österreichischen Blutgeldes hätte sich Russland bereits über eineinhalb tatsächliche Flugzeugträger leisten können. Diese werden von der russischen Nachrichtenagentur TASS mit 5,15 Mrd. Euro pro Stück beziffert. Der halbe Flugzeugträger alleine könnte es wohl bereits mit der österreichischen Armee aufnehmen. 

Als Dank an seine Sponsoren sollte Putin einen von Österreich inspirierten Flugzeugträger bauen, die „SUMSI 23“. Eine kampfkräftige Maschine, die aber auch mit österreichischer Gemütlichkeit punkten kann. Sie transportiert Karin Kneissls Ponys an jeden Fleck der Erde – bewaffnet mit Eurofightern als Vogelscheuchen. Auch für Unterhaltung an Bord ist gesorgt: eine Clown-Show mit Siegfried Wolf, Rainer Seele und Alfred Gusenbauer sowie Konzerte der John Otti Band feat. The Swingin‘ Kickls sollen den Soldaten einen baldigen Abschied vom Leben schmackhaft machen.

Oder wie wären 255 Kampfjets vom Typ SU-34? Putin könnte sie gut brauchen, nachdem seine Jets aktuell reihenweise abgeschossen werden.

Mit den Austro-Euros ebenfalls drin wären immerhin 1299 moderne Panzer vom Typ T-14 Armata. Dieser wird aktuell nicht in der Ukraine eingesetzt, weil er nach Aussage eines russischen Waffenherstellers einfach zu schön, zu jung, zu teuer sei

Wir haben uns eine Umrechnung in billige Lancet-Drohnen (ca. 25.000 Euro pro Stück) erspart, weil das unsere Serverkapazitäten sprengen würde.

Aber keine Sorge: Österreich ist bekanntlich streng neutral. Und als neutrales Land müssen wir beide Kriegsparteien unterstützen, logisch. Deshalb zahlte Österreich an die Ukraine im Jahr 2022 sage und schreibe 124 Mio. Euro. Das sind 0,17% des Bruttoinlandsprodukts, fast halb so viel wie der EU-Schnitt. 

Wir konfrontieren Bundeskanzler Karl Nehammer mit unseren Zahlen. Dieser lässt uns ein schriftliches Statement zukommen: „Auch wenn diese Vorgänge für viele vielleicht moralisch fragwürdig sind, ergeben sich für Österreich ehrlicherweise handfeste Vorteile: Denn das Russengas ist immerhin billig. So billig, dass österreichische Haushalte seit Kriegsbeginn lediglich 257% mehr für ihr Gas zahlen. Mehr als irgendwo sonst in Europa. Gern geschehen! Wenn man will, dass einem im Winter warm ist, kann man ja auch zum Mäci gehen und sich in die Friteuse legen!“

Österreich hat wieder alles richtig gemacht. Als eines der letzten Länder Europas importiert das Land bis heute russisches Gas, unterstützt damit Russlands Krieg und zahlt auch noch ordentlich drauf. Bei der Oscar-Verleihung am Sonntag winkt die Auszeichnung in der Kategorie „Most Useful Idiot Of The Year.“


  • Wir würden ja gerne mit der heißen Luft heizen, welche die ÖVP in ausreichender Menge verbreitet, man hat aber beim Umbau des Parlaments leider auf eine entsprechende Absauganlage vergessen.

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