Besserer Verdienst: Alle U6-Securitys binnen 48 Stunden auf Drogenhandel umgestiegen


U-Bahn Zug der Linie U6 bei der Einfahrt in die Station Spittelau.

Eigentlich sollten seit Mittwoch mehrere Securitys mit Hunden auf der Linie U6 den grassierenden Drogenhandel zurückdrängen. Doch nur 48 Stunden nach Beginn der Aktion fehlt von allen Mitarbeitern jede Spur. Recherchen der Tagespresse bringen jetzt Überraschendes ans Licht: Offenbar sind sie selbst alle auf den wesentlich lukrativeren Drogenhandel umgestiegen, statt ihn zu verhindern.

Während der Tagespresse-Recherche bei der U6-Station Burggasse fällt ein etwa 20-jähriger, ungewöhnlicher Dealer auf, der mit einem Wachhund unterwegs ist. Er packt anonym aus: “Ja, vor zwei Tagen war ich noch Security in der U6. Aber das war alles die Idee von meinem Vorgesetzten!”, sagt er und zeigt auf den Rottweiler neben ihm.

Gucci und Armani
Die Geschäftsidee kam ihm schon wenige Minuten nach Dienstbeginn: “Wir hatten gerade einen Typen wegen Drogenhandels ermahnt. Da hab ich bemerkt: Hey, das ist ja ein alter Kumpel von mir! Und er hat uns versprochen: Wenn wir bei ihm mitarbeiten, können wir uns bald mehr gefälschte Gucci-Gürtel und Armani-Jeans leisten, als wir uns vorstellen können.”

Start-Up-Atmosphäre
Der ehemalige Security schätzt an seiner neuen Arbeit vor allem das Umfeld: “Ich finde diese Start-Up-Atmosphäre hier toll. Flache Hierarchien, schnelle Aufstiegsmöglichkeiten, sehr international, ein junges Team.” Sein Abteilungsleiter, Nbongo aus Nigeria, ist beispielsweise erst 16 Jahre alt.

Außerdem helfe ihm der regelmäßige Marihuana-Konsum dabei, seine extremen Aggressionen und Komplexe zu kontrollieren, die ihn damals in den Security-Beruf gebracht haben.

“Mir wurscht”
Unter den U6-Passagieren wird die Nachricht gleichgültig aufgenommen: “Mir wurscht”, meint eine ältere Dame. “Security oder Drogendealer, die kann ich ohnehin nicht auseinander halten. Und geändert hat sich durch die doch auch nichts. Wer nicht bereit ist, zu sterben, der ist nicht bereit für die U6.”

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(Huber/Jergitsch. Foto: Johannes Zinner/bildstrecke.at, Sylvie Bouchard, Montage)

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„Nbongo“ aus Nigeria, haha …

„Wer nicht bereit ist, zu sterben, der ist nicht bereit für die U6.” – I’m ready guys, tag für tag!

Wer nicht bereit ist zu sterben, sollte es sich überlegen, überhaupt geboren zu werden.

Stimmt! Wer wäre nicht gerne zuerst gefragt worden ob er überhaupt geboren werden will…

Alle macht ben doofen!!!!

Die haben sie sowieso.

Vielleicht nicht immer die Doofen, aber ganz bestimmt sind ständig die Faulsten des Volkes darunter, die nur in einer, einer einzigen, einer allereinzigen Beziehung nicht faul sind: ihren Posten mit allen Mitteln auf Kosten des Volkes (und zwar in doppeltem Sinne!) zu erhalten, zu verteidigen, von Anwälten – auf Volkes Kosten – so gestalten zu lassen, da haben wir’s schon wieder, dass man sie auch bei gröbsten Verbrechen nicht los wird. Sakrosankt will die Krätze des Volkes sein, wie die EZB-Verbrecher, für die die Krätze solches Gesetz sogar unterschrieben hat. Die eigene Unantastbarkeit wird dem wohl folgen, mit Verweis darauf,… Mehr »

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