Bei Besuch im Loco: WHO entdeckt neues Virus Covid-3000 Extreme


Loco Bar in Wien
Loco/Facebook

Die Weltgesundheitsorganisation WHO lässt heute mit einer Hiobsbotschaft aufhorchen. Bei einem Besuch der Loco Bar am Wiener Gürtel entdeckte man ein bisher unbekanntes Virus. Basierend auf bisherigen Beobachtungen tauften sie den Krankheitserreger Covid-3000 Extreme. 

WIEN – Corona ist mutiert. „Anscheinend hat sich das Virus im Loco-Klo mit einem Syphilis-Virus gepaart und hat dann auf der Tanzfläche mit einem Beulenpest-Bakterium geschmust“, schüttelt WHO-Kontrolleur Florian Ronacher entsetzt den Kopf, während er im Loco an einem Glas Vodka-Tequila-Kerosin nippt. „Also normal sag ich, da darfst nimmer her gehen in die Bar, aber es ist halt einfach echt ur billig“, lächelt Ronacher leicht beschwipst.

Hochgefährlich

„Covid-3000 Extreme ist jetzt gefährlicher denn je. Es breitet sich via Alkoholfahne aus, ernährt sich von Gehirnmasse und führt zu Symptomen wie Erbrechen, geistigen Aussetzern, Bewusstlosigkeit bis hin zu Team Strache wählen“, warnt Virologin Irina Tomic bei einem Lokalaugenschein im Loco und bestellt sich ein Glas Leitungswasser (Vodka Eristoff). „Es ist also schwer zu diagnostizieren und kaum noch zu unterscheiden von normalen Loco-Besuchern.“

Im Loco selbst nimmt man die Situation gelassen. „Wir haben schon Schlimmeres erlebt als eine globale Pandemie. Ich sag nur Mai 2018, Kontrolle vom Gesundheitsamt. Wir leiden heute noch unter den Spätfolgen, Stichwort verpflichtendes Abwaschen der Gläser“, erklärt der 59-jährige Barbesitzer Hermann „Hernando Gonzales“ Goiginger, der neben dem Loco am Wiener Währinger Gürtel noch mehrere renommierte Eselsbordelle in Tijuana sowie in Tulln und Eisenstadt betreibt.

Kritik

In der Gastro-Szene herrscht Aufregung. „Wenn so billige Sauflöcher sich nicht an Regeln halten, leidet die ganze Branche. Das Loco bringt alle in Verruf und auch wir in der gehobenen Gastronomie spüren schon den Kundenrückgang“, klagt der Besitzer des Travelshacks, das sich streng an alle Vorschriften hält und das Aufflammen der Schweinegrippe im März erfolgreich bekämpfen konnte.

Warnung

Die Politik mahnt jetzt alle Besucher zur Vorsicht: „Seien Sie auf der Hut. Das hat jetzt gar nix mit Corona zu tun“, sagt Gesundheitsminister Rudi Anschober. „Wer irgendwann in den letzten 20 Jahren im Loco war und Symptome wie Übelkeit, Kopfschmerzen oder Tod beobachtet, soll sofort in Quarantäne gehen, oder nochmal herkommen, oida, jetzt ist gleich happy hour! Yes! Drei Caipirinhas bitte!“

Medizinstudenten helfen

Um das neuartige Covid-3000 Extreme möglichst schnell einzudämmen, suchen die Behörden nach Unterstützung. Alle Medizinstudenten können sich einen Besuch im Loco ab sofort als Entwicklungshilfe in einem Krisengebiet anrechnen lassen. „Ich war schon während der Ebola-Epidemie 2015 im Loco dabei, jetzt bin ich zurück“, erzählt Medizinstudentin Sophie, 25. „Wenn du im Loco einmal in die toten Augen von so einem BWL-Studenten geschaut hast, das vergisst du nie wieder.“

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Bravo, bravo, bravo! 😂😂😂

…bis hin zu Team Strache wählen. Das ist echt krass.

Da musst schon schwer hirngeschädigt sein

Bearbeitet von Otc

Ich liebe euch.

Echt witzig wenn es nicht einen ernsten Hintergrund hätte..

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