Mit der Wiedereinführung der verpflichtenden, mündlichen Matura sorgt Bildungsminister Martin Polaschek derzeit für Unmut unter den Schülerinnen und Schülern. Heute legt der ehemalige Rektor der Universität Graz nach: Alle vier Monate soll es eine Auffrischungs-Matura geben.
WIEN – Bildungsminister Martin Polaschek macht sich Backstage Mut. „Die Frisur sitzt, du bist bereit, Martin“, flüstert der 56-jährige, dann tritt er vor die Kameras und präsentiert eine besorgniserregende Studie. „Aktuelle Daten aus Israel zeigen, dass vier Monate nach der Reifeprüfung eigentlich kaum noch wer ein Wort Latein kann. Ganz schlimm sieht es bei Mathe aus. Da saufen sich eigentlich noch am Abend der Maturafeier 86% der Menschen die Bruchrechnungen wieder aus dem Hirn.“


