Auf Begehren von Sebastian Kurz: Widerruf gem. § 13 MedienG.

Ex-Kanzler, Unternehmer und Vater Sebastian Kurz begehrt folgenden Widerruf gem. § 13 MedienG. Also nicht von uns, aber vom „Standard“. Die linkslastige Propagandamaschinerie hatte sich einen schweren Fehler geleistet und Kurz unterstellt, er hätte über den Rechtsextremisten Steve Bannon Kontakt zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein gesucht. 

Offenbar betreibt der „Standard“ nicht nur Silberstein-Methoden, sondern auch Epstein-Praktiken. Um den tadellosen Ruf von Altkanzler Sebastian Kurz wiederherzustellen, verbreiten auch wir den Standard-Widerruf: 

Widerruf aus dem Standard: "Wir haben am 13.11.2025 in einem Artikel über einen Email-Wechsel zwischen Jeffrey Epstein und Steve Bannon berichtet, Steve Bannon habe am 4.7.2018 an Jeffrey Epstein geschrieben "Kurz wants to meet you." Dies ist unrichtig, tatsächlich hat vielmehr Jeffrey Epstein an Steve Bannon geschrieben "Kurz wants to meet you".

Wir widerrufen daher die ursprüngliche Aussage als unwahr."

Die ganze Nation weiß jetzt: Kurz versuchte nicht, Kontakt zu einem pädophilen Sexualstraftäter über einen Rechtsextremisten herzustellen. Vielmehr wollte Kurz Kontakt zu einem Rechtsextremisten über einen pädophilen Sexualstraftäter herstellen.

Das ändert alles, die Weste ist weißer denn je, einem Comeback im Kanzleramt steht nichts mehr im Weg. Der neuerliche Anpatzversuch des linkslinken „Standard“ verläuft ins Leere. Wir gratulieren Sebastian Kurz zu diesem überwältigenden juristischen Sieg.

Dankenswerterweise beteiligten sich auch einige der relevantesten Boulevardblätter des Landes an der Entlastung von Kurz:

„Tatsächlich war alles frei erfunden!“, analysiert die immer gut informierte und akkurat berichtende oe24, nicht ohne Neid: Dass nun auch das rosa Blatt anfängt, Dinge frei zu erfinden, betrachtet man im Hause Fellner als feindliche Übernahme der eigenen Kernkompetenz.

Um die Marktmacht zu sichern, demonstrierte der Boulevard sofort, wie man es richtig macht: Man ließ den Teil mit dem E-Mail-Verlauf über Epstein einfach weg, im Einklang mit der Blattlinie. Schließlich hat der Steuerzahler jahrelang Millionen dafür bezahlt, dass Sebastian Kurz in gutem Licht dasteht. Da wäre es grob fahrlässig, diese Investition durch faktentreue Berichterstattung zu gefährden.

Wenn der Name des Altkanzlers schon in der Korrespondenz global agierender Schwerverbrecher auftaucht, dann hat die Öffentlichkeit ein Recht auf Präzision. Ordnung muss sein. Es ist eine Frage des Anstands, hier nicht die Täter zu verwechseln, sondern den korrekten Dienstweg einzuhalten.

Wir bitten nun auch Sie, bei der Wiederherstellung des Rufs von Sebastian Kurz mitzuhelfen.

Verbreiten Sie den Widerruf in Ihrem Umfeld weiter, erzählen Sie im Büro davon, und kaufen Sie das offizielle Shirt zum Widerruf im Tagespresse-Shop. So präsentieren Sie der Welt die Wahrheit stolz auf Ihrer Brust. 

Mit freundlichen Grüßen 

Die Tagespresse-Redaktion und ihre Anwältin Dr. Barbra Streisand

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  • Das ist so ein Artikel, der in mir ein Lachen auslöst, das die Kehle hinaufsteigt und sich unterwegs zu einem ungläubig-hysterischen Kichern verwandelt, weil mein Hirn einfach nicht fassen kann, was in diesem Land manchmal passiert.
    Und weil ich immer wieder überrascht-erstaunt-schockiert drüber bin, dass eine Satireplattform die einzige verbliebene Institution in diesem Land ist, die ernsthaften Journalismus betreibt.

    Danke für eure Arbeit. Völlig ironiefrei.

    • Gewisse Filmemacher, Schauspieler, etc. leisten auch noch ganz ordentliche Arbeit dahingehend und zeigen wies geht. Hier ein paar Beispiele aus der Vergangenheit mit viel Satire und Humor darin, wie z. B. den sehr lustigen Film mit Niveau „Die Nackte Kanone“ mit Leslie Nielsen, (wobei alle Teile der Trilogie Top und Kult sind). Alleine die Trailer dazu auf Youtube sind schon lustiger als die meisten modernen Komödien. … Aber generell sind Filme mit Leslie Nielsen wie „Mel Brooks‘ Dracula – Tot aber glücklich“, „Wrongfully Accused“, „Airplane!“ aber auch „Leslie Nielsens 36 1/3 Golftipps“ , ähnlich gehoben humorvoll und intelligent gemacht.
      Wünsche alles Gute und Gottes reichsten Segen.

    • Vielmehr wollte Kurz Kontakt zu einem Rechtsextremisten über einen pädophilen Sexualstraftäter herstellen. – Kurz wollte keinen Kontakt herstellen, wenn ich richtig gelesen habe. Auch wenn die Pointe so schön ist – der Text gibt das nicht her. Insofern sehe ich da journalistische Ebenbürtigkeit mit heute, oe24, Presse…..

  • Ein gewisser Brian von Nazareth möchte hiermit mit aller Deutlichkeit festellen, daß er nicht der Messias ist. Er hat weder äußerliche Ähnlichkeit mit dem Meidlinger Messias, noch teilt er dessen politischen Überzeugungen.

    • Das ist ja die Ironie an dem ganzen: Der Gesalbte kann, ohne zu Lügen, sagen, das der Mainstream nur Fake News über ihn berichtet und ALLE Zeitungsartikel zu dem Thema falsch sind.