Auch das noch: Behörden entdecken in Blümels Wohnung Teigtascherlfabrik


Teigtascherlfabrik bei Blümel
BMF

Ist er jetzt endgültig rücktrittsreif? Bei einer Hausdurchsuchung in der Wohnung von Finanzminister Gernot Blümel entdeckte die Staatsanwaltschaft eine illegale Teigtascherlfabrik. Blümel weist jede Schuld von sich.

WIEN – Die Vorwürfe wiegen schwer. Mehrere dutzend Chinesen sollen bis zu 18 Stunden täglich und unter hygienisch fragwürdigen Bedingungen im Wohnzimmer von Blümel tausende Wan Tan und Gyoza gewickelt haben. Um die Effizienz zu steigern, wurden sie mit dem WKO-Song beschallt. 

„Was machen Sie hier? Das ist eine private Wohnung, raus!“, ruft ein verlegener Blümel den Chinesen zu, als die Staatsanwaltschaft sein Wohnzimmer betritt. „Verstehen Sie mich? Sie raus müssen, jetzt! Frau Staatsanwältin, Sie müssen mir glauben, ich habe diese Personen noch nie in meinem Leben gesehen.“ Aus seiner Hosentasche fallen zwei Schweinefleisch-Gyoza, die er schnell in seinem Mund verschwinden lässt. Blümel zischt seinem Assistenten zu: „Schreib auf, morgen 30 Minuten länger am Stepper, der Teig muss so schnell wie möglich wieder runter.“

Schwere Vorwürfe

Die Behörden lesen Blümel die Vorwürfe vor. Er soll mit dem Glücksspielanbieter Novomatic illegale Absprachen getroffen haben, Strafdrohung: bis zu zehn Jahre Haft. Blümel unterbricht: „Hey, was meints: doppelt oder nix?“

Seit Monaten schon stand der Finanzminister im Fadenkreuz der Ermittler: „Wir hatten schon länger den Verdacht, dass er alle chinesischen Restaurants mit Gyoza beliefert und alle ÖVP-Spender mit Aufsichtsratsposten. Jetzt ergeben auch viele Hinweise Sinn. Er hat gar kein Balance Board, das ist eine Küchenwaage. Er hat sich zur Tarnung einfach draufgestellt. Genial!“

Beteuert Unschuld 

Gegenüber der Tagespresse weist Blümel alle Vorwürfe von sich: „Ich seh schon, was da läuft, ich hab eins und eins zusammengezählt, das ist übrigens drei. Ich bin zu schön, zu jung und zu, zu interelek- interlakt- interspar- also, zu gescheit in meinem Gehirn innen drinnen, das was da oben im Kopf ist. Das darf einfach nicht sein.“

Der Finanzminister steht vor einem neuen Problem: Sein Handy wurde beschlagnahmt. Nachdem er keinen Laptop besitzt, will Blümel ab sofort von seiner Playstation 5 aus arbeiten.

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Und wie sind die draufgekommen? Hat die Teigtascherlfabrik irrtümlich die Kantine der WKStA beliefert?

Sind die eh nicht schon 2020 draufgekommen, als sie Blümels Laptop unter den Teigtascherln fanden (die Tagespresse berichtete damals)?

Na, das waren die Einzigen im Kaufhaus Österreich, die die bestellte Ware wirklich geliefert haben.

So kann man sich irren! 🤪

Unter fragwürdigen hygienischen Bedingungen zu arbeiten, ist das eine, aber dabei vom WKO-Song beschallt zu werden grenzt an Menschenrechtsverletzung.

Ausgezeichneter Artikel, i hab s eh scho immer gewusst…. :>}

Was macht eigentlich dem Blümlein sein Chef? Der BEKAZ maturiert gerade in Epidemiologie an der Christine Aschbacher Baumschule in Bratislava 🤣👍

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