Archäologische Sensation: Höhlenmalerei zeigt antike Form gemeinsamer Nahrungszufuhr


Höhlenmalerei zeigt Restaurant

Schon länger vermuten Anthropologen, dass in der Vergangenheit andere soziale Formen der Nahrungsaufnahme existierten, als seine Mjam-Bestellung wortlos mit apathischem Blick auf den Fernseher runter zu schlingen. Jetzt stieß man in einer Grotte in Hinterbrühl auf Malereien, die eindeutig belegen: Der Prä-Corona Mensch verließ zum Essen das Haus. Eine Spurensuche.

HINTERBRÜHL – „Betrunkene Menschen, die eng zusammensitzen und von einem Superspreader mit Getränken bedient werden? Wir dachten zuerst, das müssen kryptische Zeichnungen einer Alienzivilisation aus der Zukunft sein“, schildert Archäologe Peter Praschberger seine Entdeckung. Eine Analyse datiert die Entstehung der Malerei allerdings auf die sogenannte „Postenschacher-Epoche“,  ungefähr 31 Jahre n.B.G. (nach Basti Geburt).

Der Fund wirft die Frage auf: Gab es auf unserem Planeten ein Leben vor dem Lockdown? Historikern zufolge könnte es sich bei der Malerei um ein „Wiener Kaffeehaus“ handeln. Ein Ort, den man bisher für einen Urban Myth hielt. „Dieser eine Mann am Tisch ist ganz klar von der Gattung Homo grantelnensis“, analysiert Praschberger. “Wir dachten bisher, dass Plätze wie das Prückel, die Grelle Forelle oder sogenannte Heurige nur erfundene Sehnsuchtsorte aus Märchen und Sagen sind. Aber sie existierten wirklich.“ 

Bizarr

„Ich weiß, es klingt bizarr, aber in der prä-lieferando Zeit haben die Menschen tatsächlich Essen und trinken gemeinsam an einem Tisch konsumiert“, erklärt Archäologe Praschberger weiter. Bereits letzte Woche gelang es ihm, die Überreste der sogenannte „Bettelalm“ auszugraben. Praschberger hebt ein Halsketterl vom Boden auf. „Aha, Gold, die Bettelalm war wohl ein elitärer Treffpunkt für Könige und Prinzen.“

Doch die Expedition in den tiefen Ruinen ist gewagt. „Wegen der Luftalkoholkonzentration von 99 Prozent und der meterhohen Schweißlacke in der Eingangspforte konnten wir die Überreste nur mit speziellen Strahlenschutzanzügen und FFP6-Stahlbetonmasken betreten“, erzählt Historikerin Katharina Nagele-Allahyari kopfschüttelnd.

„Wir nennen diesen Ort auch ‚Alpen Wuhan‘, weil wir aufgrund der hygienischen Umstände davon ausgehen, dass jede Seuche der letzten Jahrtausende von Pest, Corona bis hin zu Andreas Gabaliers Musik hier ihren Ursprung genommen haben muss.“ 

Ebenso stieß man auf mysteriöse Räumlichkeiten, die Menschen entgeltlich aufsuchten, um schwere Gegenstände vom Boden aufzuheben, nur um dann allen anderen zu erzählen, dass sie gerade schwere Gegenstände vom Boden aufgehoben haben, mit dem Namen „Fitinn.“

Hoffnung

Aber könnte die Menschheit vielleicht schon bald wieder exzessive ekstatische Epochen durchmachen wie die längst vergangenen Roaring 2018er Jahre oder den Summer of Love 2019? Der in Flip Flops, einer Jeans-Latzhose und einer rosa Kappe mit Propeller gekleidete Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein versichert: „Einer Rückkehr zu diesen antiken orgiastischen Lebensformen steht nach einer kompletten Durchimpfung im Sommer nichts im Wege. Sommer welchen Jahres, das muss sich freilich noch weisen.“

Bundeskanzler Sebastian Kurz bedauert: „Wir wären schon viel weiter mit den Impfungen, hätte Gernot Blümel nicht versehentlich eine Million Sputnik-Satelliten statt Impfdosen bestellt. Aber dafür kann jetzt jeder Haushalt problemlos Russia Today und FPÖ TV empfangen.“

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man erzählt sich bizarre Geschichten dass die Urmenschen das selbst denken nicht nur geprägt, sondern ehha begründet ham.

was is der Reiz an urban ledgends? dass sie unerkannt im keller bleim, der fame würd se zerstörn

also bitte mithelfen: tarnkappal auf, SPF30 und a coole Brille (blausonnenlichtschutz)

Hat nichts mit dem Artikel zu tun… aber ich muss mal festhalten, dass die Zustellung der TAGESPRESSE von Wien nach Salzburg mindestens fünfeinhalb Stunden dauert. 🐌
Während der erste Kommentar um 11:27 gepostet worden ist, ist bei mir die TAGESPRESSE wie immer um 16:10 herum angekommen. 😄
Interessantes Phänomen, dieses Ost-West-Gefälle.

Wie wärs mit einem gscheiten Internet?

Noch interessanter, wenn man weiß, daß die Auslieferung in Liechtenstein 🇱🇮 pünktlich zur Mittagszeit erfolgt.

und Danke für das „Prückel als Sehnsuchtsort“ :-)

Auch als „Schredder und habe-ich-jetzt-keine-Erinnerung-Periode“ bekannt…

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