Angst vor Schwarz-Grün: Hofer flüchtet nach Argentinien


Hofer fliegt nach Argentinien
FPÖ TV/Screenshot

Aus Angst vor einer „schwarz-grünen Regierung Diktatur“ trat FPÖ-Chef Norbert Hofer mit seiner Familie die Flucht nach Argentinien an. Dort ist er untergetaucht und hofft auf ein besseres Leben, fern von „linksgrüner Öko-Fantastereien“.

PINKAFELD – Gegen Mittag hob die einmotorige Maschine vom Pinkafeld International Airport ab, der direkt an den Garten der Familie Hofer angeschlossen ist. An Bord: Norbert Hofer mitsamt seiner Familie – Frau, Tochter und Photoshopper, alle sind mit dabei. Hund Jessy ist Co-Pilotin und assistiert Kapitän Norbert auf dem 51-stündigen Flug nach Buenos Aires.

„Wir reisen mit nichts in der Tasche außer einem Traum von einem neuen Leben, sowie 20 Millionen Euro Parteispesen auf dieser Mastercard Platinum. Ich hab Südamerika so gern, da kommen die Steaks her, ich ess so gern Steak, ich würd so gern mal ein liebes Steak in freier Wildbahn streicheln“, erzählt Hofer, während sich seine Frau nun schon zwei Noise-Cancelling-Kopfhörer übereinander aufgesetzt hat.

Sorge und Trauer

„Ich will nicht mitansehen, wenn Innenministerin Sigi Maurer das BVT mit einem friedlichen Sitzstreik umfärbt, oder wenn Verkehrsministerin Maria Vassilakou Tempo 10 auf der Westautobahn beschließt“, so Hofer traurig.

Sein Österreich, wie er es kennt, glaubt der FPÖ-Chef für immer verloren. „Mit Kogler an der Macht sind Liederbuchverbrennungen nicht mehr weit. Wenn du nicht einmal mehr Heil Hitler singen darfst, dann quo vadis freie Demokratie“, seufzt Hofer per Borddurchsage durch den Flieger.

Die Landung ist geglückt, die Hofers sind sicher in Südamerika angekommen. „Ich wundere mich, was alles möglich ist, es muy mal, mucho schlecht“, so Hofer kopfschüttelnd, während er sein neues, seelenloses Elk-Fertigteilhaus im Stadtteil San Cristóbal aufsperrt, das von einem sechs Meter hohen Sicherheitszaun mit Selbstschussanlage umgeben ist.

Kritik

Parteifreunde kritisieren die Flucht Hofers. „In einigen Jahren werden wir auf diese Zeit zurückblicken und fragen: Wo warst du? Hast du dich mitschuldig gemacht? Bist du ein Deserteur?“, erklärt Herbert Kickl, während er bei den Behörden eine Donnerstagsdemo anmeldet, um gegen den Linksruck zu demonstrieren. „Alerta, Alerta, Antiantifascista“, brüllt Kickl und wirft eine leere Bierdose gegen das Gebäude des DÖW.

Neuer Nachbar

Die Hofers fühlen sich trotz der Kritik wohl in ihrer neuen Heimat. „Wir haben einen Nachbarn, der mal eine Zeit lang in Österreich gelebt hat, morgen sind wir bei ihm zum Grillen eingeladen. Ein sehr lieber, sehr sympathischer Greis, Adi heißt er.“

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PVangel

Argentinien? Das ist doch was für Nazis von gestern! Er wird wohl eher bei den boys from Brazil ?landen wollen. Mit Bolsonaro (Zitate «Es wird eine in Brasilien niemals gesehene Säuberung geben“, „Wenn diese Leute hier bleiben wollen, müssen sie sich unserem Recht unterwerfen. Oder sie verlassen das Land oder gehen ins Gefängnis. Diese roten Typen werden aus unserem Vaterland verbannt.» ) wird er wohl mehr gemeinsam haben, als mit dem Durchschnitts-Argentinier reichsdeutscher Provenienz.

Kurt Paul

Wer solche Texte verfasst gehört unter Verschluss in einer Nervenklinik.

fa-nadara

Bei dieser netten Nachbarschaft wird er sich rasch eingewöhnen. Vielleicht gründen die beiden einen Singkreis, textsicher dürften sie ja sein.

Heinz Lippitz

Die Grünen Chaoten werden uns Allen Fahrräder auf Steuerkosten verpassen und die Redaktion der Tagespresse kommt ständig zu spät.
Der Hofer hatte recht, Österreich ist ein Banenland.

Schopenhauer

Was ist ein Banenland?

fa-nadara

Die Banen sind eine geistig bissi zurückgebliebene Primatenart. Sie grüßen einander mit dem ausgestreckten rechten Arm, tragen häufig Narben im Gesicht und vergeben bei EU-Wahlen bis zu 44.750 Vorzugsstimmen an einen korruptionswilligen Politclown.

Pannenland mit weichem B, och, herrje!

Od. Bananenland ohne „na“?

Rosemarie Krivanek

Sehr witzig, hoffendlich vergeht uns allen nicht noch das Lachen.

Arschentinien

soll bei den Nazis beliebt gewesen sein.

Dens praemolaris II sinister superior

Na, so was!

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