Ein gestern bekannt gewordenes Strategiepapier der Industriellenvereinigung und der Raiffeisen sieht vor, die meistbesuchte Nachrichtenseite des Landes, ORF.at, endlich von lästiger redaktioneller Unabhängigkeit zu befreien.
Das Papier fordert, die bekannte blaue Seite „zu einer gemeinsamen Plattform österreichischer Medien zu machen“, wie es heißt.
Eine gemeinsame Plattform – das klingt erstmal toll! Teamwork makes the dream work. Aber was heißt das jetzt in der Praxis?
„Österreichische Medien erfüllen eine zentrale gesellschaftliche Funktion: Sie prägen den öffentlichen Diskurs, vermitteln demokratische Werte und leisten einen wesentlichen Beitrag zur kulturellen und politischen Identitätsbildung der Gesellschaft in Österreich.“
Wow, volle Zustimmung! Aber wie soll das laut Bankern und Industriellen genau aussehen?


