Gastkommentar von Eva Dichand: STAR-Herausgeberin spendet SOS Mitmensch 10.000 Euro!

Von wegen Herzlos-HEUTE-Herausgeberin! Nur mir, Eva Dichand, ist es zu verdanken, dass SOS Mitmensch eine Spende von 10.000 Euro erhält. Gütig wie ich nunmal bin, verlor ich ganz bewusst einen Gerichtsprozess, um Bedürftigen helfen zu können. Und dabei ist doch noch gar nicht Weihnachten… 

Die Gratiszeitung Heute ist in der österreichischen Medienlandschaft sicherlich DER Watchdog der wirklich Mächtigen in diesem Land: syrische Großfamilien und Mindestsicherungsempfänger kriegen tagtäglich ihr Fett ab!

Doch wer sich in Österreich mit diesen einflussreichen Eliten anlegt, hat mit Gegenwind zu rechnen. 

Fast genau ein Jahr ist es her, als ich, die Grand Dame des Journalismus, mich wegen der Verunglimpfung meiner Zeitung als „Scheißblatt“ an die Gerichte wandte. „Das ist aussichtslos bei der linken Kuscheljustiz in Österreich!“, schrien die einen. „Sie will nur einen armen Pensionisten ruinieren!“, schrien die anderen. „Was ist jetzt mit den syrischen Großfamilien?“, schrie meine Redaktion.

Doch dann die überraschende Wendung. Niemand hat mich verstanden. Meine Motive waren weitaus edler und die Aktion von langer, gütiger Hand geplant.

Mein eigentliches Ziel: Die Herzen und Geldbeutel der Menschen zu öffnen.

652 Menschen erklärten sich bereit, den von mir geklagten Pensionisten Günther R. mit einer Spende zu unterstützen. Von der gesammelten Summe deckte R. seine Anwalts- und Gerichtskosten; den verbliebenen Rest von 10.000 Euro spendete er jetzt an SOS Mitmensch.

Und das alles nur Dank meiner Vielheit, Eva Dichand. Ich setzte die Dominokette der Menschlichkeit in Gang, spielte 4-D-Schach mit den Herzen der Österreicher.

Auch Clemens Oistric wurde seiner Rolle als mein viel gelobter treuer Schoßhund in diesem Drehbuch der Empathie gerecht. Als bester Freund eines jeden Herausgebermenschen wich er trotz anhaltender Kritik nicht von meiner Seite.

Als Allererster durchschaute mein Clemi das philanthropische Grand Design der Grande Dame.

Sofort unterbrach er die wichtige Arbeit an neuen AMS-Enthüllungen und Kickl-Kuschelinterviews, und schloss sich der Initiative, allen Umständen zum Trotz, gleich zu Beginn an. So geht Zivilcourage, Clemens, brav, Platz, geh Platz, brav!

Nach monatelangen Gerichtsverfahren steht fest: Man darf Toilettenpapier auch zukünftig mit der „Heute“ gleichsetzen – Klagen gegen uns von Zewa und Charmin sind hier noch ausständig. Aber die NGO SOS Mitmensch und ihre Profiteure (syrische Großfamilien und Mindestsicherungsempfänger) dürfen sich über 10.000 Euro freuen.

Nur noch 69-mal schlafen bis zum Christkind? Von wegen. Weihnachten ist heute. Dank mir: Eva Dichand. Gern geschehen.

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