Österreichs Intensivtäter werden immer jünger. Ein besonders drastischer Fall beschäftigt jetzt die Behörden in Linz: Dort hat ein Embryo bereits sage und schreibe 1.500 Straftaten angesammelt. Aufgrund der geltenden Gesetzeslage ist er noch nicht strafmündig – der Polizei sind die Hände gebunden.
LINZ – „Das ist sinnlos! Er verweigert wieder mal die Aussage“, seufzt die Polizei-Gynäkologin und legt das Ultraschallgerät weg. Manfred Ainedter, der Anwalt des embryonalen Intensivtäters, sitzt stoisch lächelnd daneben – sein Mandant hat alles richtig gemacht und sich nicht selbst belastet.


