Er musste in Haft, weil er unangenehme Wahrheiten aufzeigte: Jetzt ist der „Austro-Assange“ und renommierte Whistleblower Egisto Ott wieder auf freiem Fuß. Vier Monate musste er in einer engen Zelle der Justizanstalt verbringen. Sein einziges Verbrechen: Er entlarvte Österreich als Russland-treue Bananenrepublik, die bereit ist, alle Skrupel über Bord zu werfen, um weiterhin viel zu viel für russisches Gas bezahlen zu dürfen.
WIEN – Seit der Causa Egisto Ott ist bekannt: Nur in Österreich kann man als Beamter für Russland spionieren, in U-Haft kommen, freigelassen werden, weiter spionieren, erneut in U-Haft kommen, und dann mangels Wiederholungsgefahr wieder frei kommen. Für diese Erkenntnis gilt Ott nicht zu unrecht als einer der wichtigsten Enthüllungs-Journalisten unserer Zeit.


