ÖVP immer noch auf Platz 1: Stockholm Syndrom heißt jetzt Innsbruck Syndrom

Roland Schlager / APA / picturedesk.com

Das Ergebnis der gestrigen Tiroler Landtagswahl veranlasst die WHO zu einer Umbenennung des „Stockholm Syndroms“. Wer für seine Geiselnehmer positive Gefühle entwickelt, der leidet fortan am „Innsbruck Syndrom“. 

INNSBRUCK – Ärztin Andrea Kluger begutachtet einen Wähler, der soeben aus der Wahlkabine kommt. „Natürlich hab ich mein Kreuzerl bei der ÖVP gemacht“, lächelt der Patient mit entgleister Mimik. „Ja, sie sind korrupt, sie haben in der Corona-Krise versagt, sie leugnen den Klimawandel und sie verscherbeln unser weniges Bauland an Reiche, aber ich wähl sie schon seit ich 18 bin.“