Schon seit Monaten zaubert die WienMobil-App der Wiener Linien ihren Nutzern mit bizarren Wegbeschreibungen und zufällig berechneten Abfahrtszeiten ein Lächeln ins Gesicht. Jetzt wollte auch der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig herausfinden, was hinter dem Hype steckt. Die Folge: Er befindet sich derzeit irgendwo in der weiten Steppe Kasachstans.
DERZHAVINSK – „Ok, in 24 Minuten kommt der D-Wagen, passt, der bringt mich zurück nach Zhezqazghan, und von dort ist es nur mehr ein Katzensprung nach Karagandy“, lacht Ludwig erleichtert, während im Hintergrund ein Strohballen durch die schier unendliche Weite des trockenen Graslands rollt. Von seinem Ziel, dem Rathaus, ist er nur noch 87 Stunden und 36 Minuten entfernt.


