Im Schnellverfahren wurde der berüchtigte Sprayer „Puber“ heute im Wiener Landesgericht zu einem einjährigen Zeichenkurs inklusive ausführlichem Kalligraphie-Seminar verurteilt. Damit dürfte sein Treiben ein vorläufiges Ende gefunden haben.
„Haben Sie denn jemals Ihre eigenen Arbeiten kritisch reflektiert?“, wollte der vorsitzende Richter vom Sprayer wissen, der in Wien schon seit geraumer Zeit aktiv ist. „Da sieht doch jeder Amateur, dass hier gar nichts zusammenpasst: die Proportionen, die Schwünge, die Rundungen. Alles eher dilettantisch.“


