1,40 m: Ryanair beschließt maximale Körpergröße für Passagiere


Mit Kampfpreisen umwerben die Airlines derzeit die Passagiere. Doch der Preiskampf bleibt nicht ohne Folgen. Um mehr Platz für Passagiere zu schaffen, erlaubt der irische Billigflieger Ryanair ab sofort nur mehr Fluggäste bis zu einer Körpergröße von maximal 1,40 Meter.

DUBLIN – Ryanair-CEO Michael O’Leary gab dies heute auf einer Pressekonferenz in Dublin bekannt. „Diese Maßnahme erlaubt uns, 30 Prozent mehr Fluggäste zu befördern. Wenn man die Passagiere dazurechnet, die in der Handgepäckablage und unter den Sitzen verstaut werden können, dann sind es sogar 75 Prozent“, rechnet der exzentrische Airline-Chef vor, der auch gleich ein platzsparendes, neues Sitzarrangement präsentiert:

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Doch auch größere Passagiere müssen fortan nicht auf billige Flüge verzichten. Vor der Sicherheitskontrolle wird es zukünftig die Möglichkeit geben, sich für einen Aufpreis von 40 Euro beide Unterschenkel amputieren zu lassen. „Damit definieren wir das Thema Beinfreiheit in Flugzeugen komplett neu“, erläutert O’Leary euphorisch und zeigt den anwesenden Journalisten eine Knochensäge mit Ryanair-Logo.

Weitere Einsparungen

Auch Schwimmwesten und Sauerstoffmasken will die Airline zukünftig einsparen. Für eine Sicherheitsgebühr von 80 Euro erhalten Fluggäste ein Multifunktions-Speibsackerl. Bei einer Notwasserung können sich die kleinen Passagiere daraus ein Rettungs-Papierschiffchen falten. Bei einem Druckabfall liefert es Sauerstoff für bis zu fünf Atemzüge.

Gebührenbremse

Den Kostentreiber Flughafengebühren will der irische Carrier ebenfalls deutlich reduzieren. So werden Ryanair-Flieger nicht mehr landen, sondern nur mehr eine Schleife um die Zielflughäfen drehen. Passagiere können das Flugzeug bequem über eine Bodenluke verlassen, haben allerdings die Möglichkeit gegen Gebühr auf einen Fallschirm upzugraden.­­


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völlig falscher Ansatz: statt der 140 Grössenbeschränkung Stehplätze und Kilopreise. Da ist dann garantiert, dass man beim Rückflug aus dem urlaub noch mal Übergewicht bezahlt. Und falls nicht, dann ist das ausschliesslich Ryanair zuzuschreiben und eine Bodyshape-Gebühr wird fällig.

Gefreiter E.

Die Größenbeschränkung sollte für unseren Ex-BIMAZ ja kein Problem sein.

Seth

Über die (angeblichen) körperlichen Defizite anderer Menschen macht man keine Witze oder machen Sie sich auch über Menschen mit diversen Behinderungen lustig!?

Gefreiter E.

Ach was, der soll froh sein, dass er rein passt. Beim Ex-Bildungsminister müsste Ryanair die Beine vollständig amputieren und zusätzlich auch noch den Kopf. Da wird es sich lieber, zudem klimaschonender, in ein Eisenbahnabteil falten wollen.

Meister

Also ich mache mich über Menschen mit Behinderung lustig…. Genau wie ich mich über jeden anderen Menschen lustig mache… Sie sind ein Rassist wenn sie bestimmte Menschengruppen außen vor lassen was ihre Witze über sie angeht.

Seth

Wenn sie sich über Menschen mit Behinderungen lustig machen sind sie noch was schlimmeres als ein „Rassist“ obwohl das nicht im geringsten was mit der rasse zu tib hat! Was die ganzen gefälschten, negativen Votings betrifft spricht dies nur für die geistige Umnachtung von so manchem Forum-Nutzer hier, wenn man Angriffe auf Menschen mit diversen Behinderungen oder Defiziten gutheißt!

johnny b goode

Die Frage ist: macht sich jemand über Menschen mit Behinderung lustig oder macht er sich über die Behinderung lustig?

Seth

@johnny b goode:
Es ist natürlich beides absolut verwerflich! Man mancht sich weder über Menschen mit Behinderungen und erst recht nicht über die Behinderung an sich lustig! Das Leben von Betroffenen ist ohnehin schon schwierig genug!

Sebastian

Du hast ihn null verstanden

Ichfindslustig

Musste BIMAZ erst googeln – rofl

lisi1906

Ein genialer Artikel! Danke :-)

Luca

Naja gute Ideen sind dabei, jedoch wie sollen denn neue, zahlende Fluggäste an Bord kommen, wenn die Plätze bereits frei nach einem Absprung? Da war O’Leary etwas zu euphorisch.

Klaus Lahmann

Ja ist noch nicht richtig durchdacht. Ich bin sicher dafür gibt es eine Lösung.

Severin Grasböck

Das ist ganz einfach.
Da helfen Katapulte und gegen Aufpreis eine Einwickelung in Luftpolsterfolie.

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