10 Minuten nach Ankunft in China: Arnautovic bringt Social-Credit-System zum Absturz


Michael Kranewitter, Wikimedia Commons, CC-by-sa 4.0 (Montage)

Um 25 Millionen Euro wechselt Marko Arnautovic von West Ham United nach Shanghai in China. Doch die Freude im Reich der Mitte währte nur kurz: schon zehn Minuten nach seiner Landung am Flughafen brachte Arnautovic das chinesische Social-Credit-System komplett zum Erliegen.

SHANGHAI – Bereits bei der Zollkontrolle sammelt der Wiener Kicker mehr als 200 Negativpunkte: „Oida was kontrollierst du meine Tasche, du kleiner Chinamann mit Pistole. Ich beiß dir die Zähne ab“, brüllt Arnautovic einen Zollbeamten an.

Nachdem der österreichische Nationalkicker der Duty-Free-Mitarbeiterin droht, ihr Leben zu kaufen, weil der goldene Ferrari nicht mit Original Leopardenfell-Sitzen erhältlich ist, schnellt sein Punktestand in Tausenderschritten nach unten. Mehrere Serverzentren in ganz China stehen zu diesem Zeitpunkt bereits in Flammen. Vier Atom-U-Boote nehmen Kurs Richtung Arnautovic.

Revolutionär

Politikexperte Peter Filzmaier jedoch erklärt: „Das Verhalten von Arnautovic wirkt nur oberflächlich betrachtet rüpelhaft, im Kern ist es revolutionär.“ Millionen Chinesen feiern Arnautovic bereits als ihren Befreier vom Social-Credit-System. „Unser Marko Zedong hat die dystopische Verschränkung von Kapitalismus und Autoritarismus durchbrochen“, jubelt ein junger Chinese mit Tränen in den Augen.

Auf den Straßen werden bereits rote „Marko-Bibeln“ mit seinen Aphorismen verteilt. In der Stadt Chengdu werden ersten Marko-Statuen errichtet.

Drastische Strafen

Im Social-Credit-System ist Arnautovic inzwischen ganz unten angekommen. Die Volksrepublik China bestraft ihn mit drastischen Maßnahmen: „Ich hab im Restaurant keine Reservierung mehr bekommen. Dabei hab ich mich schon so auf den Blattgold-Delfin gefreut.“

Außerdem, so ein chinesischer Diplomat, droht Arnautovic beim nächsten Vergehen die Höchststrafe: „Drei Jahre Uiguren-Straflager oder Fünf-Jahresvertrag bei Rapid Wien.“

Kulturrevolution

Die Chinesen erhoffen sich durch die Ankunft von Marko Zedong-Arnautovic eine große Kulturrevolution. „Wir bewundern Markos langen Marsch vom Strafraum zurück bis zur Mittellinie. Nach seinem Fünf-Jahres-Plan wird es hier in Shanghai nicht mehr ausschauen wie in einer turbokapitalistischen Dystopie, sondern endlich wie in einer sozialistischen Utopie, wie in Floridsdorf“, freut sich eine junge Studentin.

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Otc

Ja gebt ihm die 5 Jahre Rapid! ICH PLÄDIERE DAFÜR, WEIL ES NICHT MEHR HÄRTER GEHT

Günter Rottensteiner

Aber nur als Trainer bei Rapid nach Erfüllung des 5-Jahresplans in China. Das ist die Höchststrafe. :)

Seth

„Marko Zedong-Arnautovic“ 🤣😂👍

上海

Den brauch ma net!

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