Der Wiener Kahlenberg spuckt wieder Asche: zum ersten Mal seit über 120 Jahren dürfte erneut ein Ausbruch bevorstehen. Seit gestern wurden mehrere kleinere Eruptionen registriert. Die Aschewolke ist bereits über mehrere hundert Kilometer sichtbar.
„Wir befürchten das Schlimmste“, meint Bürgermeister Michael Häupl bei einem Lokalaugenschein. Besorgt nimmt er einen Schluck Spritzwein, starrt auf die Weinfelder am Fuße des Kahlenbergs und wischt sich eine Träne aus dem Gesicht. „Bei einem Ausbruch wären die Trauben massiver Hitze ausgesetzt.“ Dadurch drohe der Wein besonders trocken und weniger voll zu werden. „Ich will gar nicht daran denken.“


