Große Töne schlägt SPÖ-Parteichef Werner Faymann unmittelbar vor dem Bundesparteitag an. Er nannte die für den Wiedereinzug in den Nationalrat notwendigen vier Prozent ein „machbares Ziel“ für die nächste Wahl 2018. Damit will er vor seiner Wiederwahl zum SPÖ-Obmann die Moral in der Partei heben.
„Ich weiß, es gibt innerhalb der Partei Stimmen, die meinen, seit Beginn unserer Regierungsarbeit hat sich in diesem Land nichts verändert“, erklärte er in einer Rede. „Aber für Eigenlob ist es noch zu früh. Wir dürfen uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Wir müssen diesen Kurs konsequent beibehalten.“ Nur dann sei die Vier-Prozent-Hürde bei der Nationalratswahl 2018 „gar nicht so unrealistisch, wie manche denken würden.“


