Jetzt ist es also auch in Österreich so weit: ein skurriles heimisches Satiremagazin sprach heute eine Drohung gegen islamistische Terroristen aus. Demnach müssten sie in naher Zukunft womöglich mit Vergeltungsschlägen für den gestrigen Angriff auf das französische Satiremagazin „Charlie Hebdo“ rechnen. Es werden im schlimmsten Fall bis zu null Opfer befürchtet.

Der Drohung zufolge müssten radikale Islamisten im ganzen Land jederzeit auf satirische Artikel, Fotomontagen oder sonstige Witze gefasst sein, die ihre mittelalterlichen, repressiven und martialischen Ansichten angreifen. Das Magazin sieht sich nach eigenen Angaben in einem Kampf um die „Meinungsfreiheit“, einer Ideologie, bei der einfach jeder jede Meinung vertreten darf.

Die Drohung versetzt die heimische Gemeinde der Terrorsympathisanten und Radikalen in Angst und Schrecken. Der IS-Sympathisant Abdul B. (24) aus Graz bestätigte gegenüber der Tagespresse den Eingang der Drohung: „Ich checkte gerade meinen Email-Account nach neuen Antworten auf meine Terrordrohungen. Da empfing ich diese schockierende Nachricht.“

Abdul B. lebt seither in großer Angst: „Ich traue mich nicht einmal mehr, mit meiner Kalaschnikow vor die Tür zu gehen. Ich habe solche Angst vor schweren Verletzungen meiner religiösen Gefühle!“ Auch andere seiner Gesinnungsbrüder sind in großer Sorge und tragen ihren Sprengstoffgürtel nur mehr gut versteckt unter der Kleidung.

Dem Innenministerium ist die Drohung mittlerweile bekannt, ein Sprecher rechnet mit etwa null Toten und null Verletzten. Eine Verstärkung des Polizeischutzes für Terrorsympathisanten wird jedoch momentan nicht in Betracht gezogen: „Die müssen sich keine Sorge machen. Mehrere verdeckte Beamte befinden sich zu jedem Zeitpunkt in ihrer Nähe.“