Wirtschaft

Nach Informatik-Studium: Mann weiß jetzt, wie man jedes Computerproblem googelt

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Am heutigen Arbeitsmarkt ist ein Studienabschluss wichtiger denn je. Aus diesem Grund entschied sich der Kärntner Thomas Bucher vor fünf Jahren für ein Informatik-Studium an der TU Wien. Heute erhält er seinen wohlverdienten Master-Abschluss. Damit wissen potentielle Arbeitgeber, dass er in der Lage ist, jedes Computerproblem zu googlen.

„In den letzten fünf Jahren habe ich wirklich viel gelernt“, sagt Bucher stolz. „Ich kann jetzt nicht nur jedes Problem googlen. Ich kann sogar Probleme googlen, die erst entstanden sind weil ich versucht habe, andere Computerprobleme zu lösen.“

Große Nachfrage

Am Jobmarkt sind solche Skills äußerst gefragt, wie ein Manager eines großen Unternehmens der Tagespresse bestätigt: „Bei uns kommt es schon mal vor, dass etwa das Internet nicht funktioniert. Da ist es für uns dann wahnsinnig wichtig, qualifizierte Spezialisten im Unternehmen zu haben, die mir erklären, ich soll den Router neu starten oder schauen, ob der PC überhaupt angedreht ist.“

Fortbildung

Doch Buchers Lehrjahre sind noch nicht vorbei. Gerade in der IT ist Weiterbildung das Um und Auf. Daher will Bucher bald einen Abendkurs über Netzwerksicherheit belegen. „Da lerne ich, wie ich bei Hackerattacken rechtzeitig das Internetkabel rausziehe.“

Jugendlichen empfiehlt Bucher, sich nicht vom technischen Aspekt des Informatikstudiums abschrecken zu lassen: „Google ist wirklich einfach zu benutzen.“

Doch wichtiger bei der Auswahl des richtigen Studiums seien ohnehin persönliche Interessen: „Vielleicht interessieren Sie sich ja mehr für Medizin, wo man lernt wie man bei Husten Antibiotika verschreibt. Oder Jus, wo man erfährt wie man für einen einfachen Anwaltsbrief 500 Euro verlangen kann.“

4 Kommentare

4 Comments

  1. 123 compaus

    21.06.2017 um 23:25

    Ich liebe die Tagespresse

  2. 123 compaus

    21.06.2017 um 23:24

    Leider ist da die bittere Wahrheit

  3. Ralph

    21.06.2017 um 20:39

    Sehr schwach.

  4. Belinda

    21.06.2017 um 15:11

    oder Mafiaboss, wo man lernt, wie man Politiker dazu bringt die richtigen Gesetze zu erlassen, die einem die lästige Konkurrenz aus Übersee auf dem Drogenmarkt vom Leib halten. Oder ORF-Moderator, wo man lernt Sprach-, Grammatik und Logikregeln zu missachten, um das Moderationsmaterial möglichst spannend zu halten, nach dem Motto: ich weiß was, was du nicht weißt und das auch morgen noch, ätsch (so eine Art Hütchenspiel der Fakten)

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