Nach dem gestrigen Wahlsieg bei der oberösterreichischen Landtagswahl bedankte sich FPÖ-Chef Strache in einer bewegenden Rede bei allen seinen Helfern, allen voran Syriens Diktator Baschar al-Assad. Hätte dieser nicht die aktuelle Flüchtlingswelle ausgelöst, wäre der Erfolg nicht möglich gewesen, so Strache.

„Vielen Dank an alle unsere Unterstützer, die in den vergangenen Monaten ohne Unterlass Flyer verteilten, Wahlplakate anklebten und Fassbomben über unschuldigen Zivilisten abwarfen“, erklärte der FPÖ-Chef gestern Abend vor jubelnden Anhängern.

Bashar al-Assad selbst konnte an den Feierlichkeiten nicht persönlich teilnehmen, da er Strache zufolge nicht die riskante Bootsreise über das Mittelmeer sowie den langen Fußmarsch durch den Balkan auf sich nehmen wollte.

Strache will jedoch nach der Wien-Wahl persönlich nach Syrien reisen, um Assad aufzusuchen und ihm für jeden einzelnen Flüchtling zu danken. „Ich bin da bereits in Kontakt mit einem salafistischen Hassprediger aus Meidling, der mir eine besonders preiswerte Reise nach Syrien organisieren wird. Er nennt es das Gotteskrieger-Package.“

Die Verlierer der Wahl, SPÖ und ÖVP, lecken sich dagegen die Wunden. Faymann und Mitterlehner erklärten, „den Denkzettel verstanden zu haben“, und präsentierten noch in der Nacht einen 5-Punkte-Plan, um Strache zu schlagen: „Gründlicher rasieren, feinere Manieren, Frisur optimieren, mehr inserieren, besser kommunizieren!“

Bei den Grünen hat man das Wahlergebnis bereits mit kühlem Kopf analysiert, verrät Obfrau Eva Glawischnig: „Leider sind die Wähler der plumpen FPÖ-Hetze aufgesessen, weil sie ur dumm sind und weil sie ur blöd sind und voll die Nazis“, schluchzt sie. Die Grünen bereiten daher ihren Umzug nach Kuba vor, „wo die Welt noch heil ist.“

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(Idee: Jürgen Marschal. Text: Fritz Jergitsch. Foto: Hans Klaus Techt / APA / picturedesk.com, Montage)