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Nächster Republikaner distanziert sich: Satan will Trump nicht wählen

Ein Parteikollege nach dem anderen wendet sich von Donald Trump ab. Jetzt entsagt auch der prominente Republikaner Satan persönlich dem kontroversen Kandidaten die Unterstützung. Damit verliert Trump die Unterstützung einer Persönlichkeit, an der sich viele andere Republikaner orientieren.

Satan, der in den 60er-Jahren wegen Richard Nixon in die Republikanische Partei eingetreten ist, gibt sich desillusioniert. „Ich war immer stolzer Republikaner. Doch einen Kandidaten, der menschliches Leben an sich und Frauen im Besonderen so wenig achtet, kann ich unmöglich unterstützen“, erklärt er in einem Facebook-Video, während er eine frische Ladung Menschenseelen ins Fegefeuer wirft.

Der Beitrag wurde inzwischen von prominenten Satan-Fans wie Marilyn Manson, Manfred Ainedter und Hillary Clinton geteilt.

Politikexperte Peter Filzmaier vermutet jedoch, dass Satan Donald Trump nur deshalb verhindern will, weil er in ihm Konkurrenz sieht: „Satan hat tausende Jahre gebraucht, um die Hölle zu dem zu machen, was sie jetzt ist. Trump wird die USA, vielleicht sogar die Welt innerhalb weniger Stunden in ein Fegefeuer verwandeln.“

Ganz abwenden will Satan sich aber nicht von der Politik: „In den USA gehe ich erst einmal auf Tuchfühlung, ich werde aber weiterhin in Syrien im Parlament sitzen und auch meinen Vorstandsposten bei der Raiffeisen behalten.“

Auch andere Höllenbewohner wie Adolf Hitler, Jörg Haider oder Mutter Theresa haben Trump ihre Unterstützung bereits entzogen. Trump hatte zuvor gefordert, nur Mexikaner in die Hölle zu schicken. „Was für ein ekelhafter Rassist!“, meint Hitler dazu gegenüber der Tagespresse.

(Marschal/Jergitsch. Foto: Michael Vadon/CC-by-SA 4.0)

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