Chronik

In ganz Österreich: Kinder gehen mit Laternen gegen Trump auf die Straße

Kinder mit Laternen

Sie wollen seinen Sieg nicht hinnehmen! Kinder in ganz Österreich schließen sich den tausenden US-Studenten an, die gegen Donald Trump als künftigen Präsidenten der USA protestieren. Die Kinder gehen mit kleinen Laternen in Regenbogenfarben auf die Straßen, um ihre Solidarität mit den Protestzügen in den USA zu zeigen.

Der Protestzug der Kinder verläuft weitgehend friedlich. Nur selten kommt es zu kleinen Ausschreitungen. So versuchte etwa ein Kind, die Laterne eines Mitdemonstranten gewaltsam zu entreißen. Es kam zu einem Schreiduell, doch geschulte Einsatzkräfte konnten den Konflikt deeskalieren.

Stolze Eltern

„Wir stehen hier, weil man immer teilen und auf andere Rücksicht nehmen soll“, sagt Elias, 4, aus Wien-Neubau. Er trägt eine bunte Laterne. Seine Mutter strahlt vor stolz. Obwohl Elias erst in den Kindergarten geht, steht er hier entschlossen mit seiner Laterne für die Rechte von Homosexuellen, Schwarzen, Muslimen und Frauen auf der Straße. Viele Kinder sprechen euphorisch vom „heiligen Martin“, eine Referenz auf den wichtigen US-Bürgerrechtler Martin Luther King.

Unterstützung aus Bevölkerung

Bei der Bevölkerung kommt der Protestmarsch der Kinder gut an. „Es ist einfach schön zu sehen, wie die Kinder da für unsere Werte auf die Straße gehen“, sagt ein älterer Mann mit glänzenden Augen. Es sind Bilder wie diese, die vielen Hoffnung machen.

(Sebastian Huber. Foto: Walt Disney Studios Home Entertainment / OTS)

Nach oben